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Abfall der menschlichen Gesellschaft ...


Ich sah die Hunde in ihren Zwingern im Tierheim, Abfall der menschlichen Gesellschaft. Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Furcht und Verzweiflung, Traurigkeit und Betrug.

Und ich war böse. "Gott", sagte ich "das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?" Gott schwieg einen Augenblick und erwiderte dann leise: "Ich habe etwas getan - ich habe Dich geschaffen."

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10 Bitten eines Hundes an seinen Menschen !!!


1.) Mein Leben dauert zehn oder zwölf Jahre. Jede Trennung von Dir
     wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke dies, ehe Du mich
     anschaffst!

2.) Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst!

3.) Pflanze Vertrauen in mich – ich Lebe davon!

4.) Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein! 
    Du hast Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freunde
    – ich habe nur Dich!

5.) Sprich manchmal mit mir! Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz 
    verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet!

6.) Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse nie!

7.) Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit
     die Knöchelchen in Deiner Hand zu zerquetschen vermögen
     – ich aber keinen Gebrauch davon mache!

8.) Eh Du mich bei der Arbeit unwillig schimpfst, mich bockig
     oder faul nennst, bedenke: – vielleicht plagt mich ungeeignetes
    Futter, vielleicht war ich auch zu lange der Sonne ausgesetzt oder
    habe ein verbrauchtes Herz!

9.) Kümmere Dich um mich, wenn ich einmal alt werde
    – auch Du wirst einmal alt sein. Geh jeden schweren Weg mit mir!

10.) Gehe jeden schweren Gang mit mir! Sage nie: „ Ich kann so
       etwas nicht sehen" Oder „ Es soll in meiner Abwesenheit 
       geschehen.“


Alles ist viel leichter für mich, mit Dir !!!
 


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Würden Sie sich jetzt nicht wünschen, dass Sie früher etwas getan hätten?


Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen neuen Nachbarn. 

Dieser Nachbar mag Sie nicht! 

Und Ihren Hund mag er auch nicht!

Eines Tages, als Sie gerade beim Einkaufen sind, ruft er die Polizei mit der Begründung, in Ihrer Wohnung würde sich ein gefährlicher Kampfhund befinden. Die Polizei kommt mit dem Sondereinsatzkommando und bricht Ihre Tür auf.

Sie darf das, weil das Grundrecht auf Unantastbarkeit der Wohnung bei Kampfhunden nicht gilt. Woher sollen die auch wissen, dass Sie einen schwarzen Labrador haben?

Ihr Hund bellt und knurrt. Er hat Angst. 

Die Polizei fängt Ihren Hund mit einer Drahtschlinge ein. Sie darf das, da der Hund sich beim Betreten der Wohnung aggressiv gezeigt hat. Welcher Hund würde das nicht, wenn die Wohnung aufgebrochen wird? Ihr Hund wird mit einer Drahtschlinge um den Hals abgeführt und in die Tiersammelstelle gebracht. Er zittert vor Angst, er weiß nicht was passiert. Da er sich wehrt, zieht sich die Drahtschlinge zu. Der Draht schneidet schon durchs Fleisch. Ihr Hund zieht immer mehr, um sich zu befreien.

Für die Polizei ist das ein aggressives Verhalten.

Als Sie nach Hause kommen, sehen Sie die aufgebrochene Wohnung. Ihr Nachbar grinst und erzählt Ihnen, dass Ihr „blöder Köter“ endlich das bekommen hat, was er verdient hat.

Ihr Labrador ist ein Opfer der Kampfhundeverordnung geworden!

 

Würden Sie sich jetzt nicht wünschen,

dass Sie früher etwas getan hätten?

 


 

 

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Frage an den alten Hund: Wie sieht Liebe aus?


"Liebe hat Hände, die mich streicheln und mir Futter geben"
"Liebe hat Beine, die mit mir jeden Tag durch den Wald und Wiesen laufen"
"Liebe hat Ohren, die meine Seufzer und stummen Klagen hören"
"Liebe hat Augen die meine Not sehen"
"Liebe begleitet mich überall hin, auch auf meinem letzten Weg"
"Liebe vergisst mich nicht"

(Verfasser unbekannt)

 


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Vielleicht


Als Kind wusste ich: Jeder Schmetterling den ich rette,
jede Schnecke jede Spinne und jede Mücke,
jeder Ohrwurm und jeder Regenwurm wird kommen
und weinen wenn ich begraben werde.

Einmal von mir gerettet muss keines mehr sterben
Alle werden sie kommen zu meinem Begräbnis.

Als ich dann groß wurde erkannte ich:
Das ist Unsinn, Keines wird kommen, ich überlebe sie alle.

Jetzt im Alter frage ich: Wenn ich sie aber rette bis ganz zuletzt kommen doch vielleicht zwei oder drei?

Erich Fried

 


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Brief eines Welpen


Heute bin ich gestorben.

Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren. 

Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack. Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich auf das ewige Jagdfeld geschickt hat, abgenommen. Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen. 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte ? Ich wusste nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen Hundespielzeug zu kaufen. 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da reingedrückt. Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann, wie man Welpen so etwas beibringt. 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich keine Flöhe in die Wohnung geschleppt hätte? Aber ohne Mittel kann ich sie nicht los werden. 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich nicht gebellt hätte? Aber ich habe doch nur gesungen: Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam. Ich möchte Euer bester Freund werden. 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn ich Euch erfreut hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen ? 

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre, wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Nach der ersten Woche, habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden. Ich habe den ganzen Tag auf Euch gewartet.  

Heute bin ich gestorben.

 

Euer Welpe

(Verfasser unbekannt)

 


 

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Der Abschiedsbrief eines Hundes


Hurra, ich freue mich! Mein Herrchen richtet sein Auto her, wo ich doch so gerne mit ihm fahre. Wie ich hörte, soll es in den Urlaub gehen. Ich weiß zwar nicht was das ist, aber da meine ganze Familie sich freut, muß es etwas schönes sein. Es wurde viel gepackt und dann ging es los. Ich durfte meinen gewohnten Platz einnehmen und los ging es. Wir fuhren und fuhren, mir fielen die Augen zu, da plötzlich hielten wir an. Ich war sofort wach, mein Herrchen rief mich und begann mit mir zu spielen. Er warf meinen Ball immer weiter und weiter. So langsam wurde ich müde, denn es war sehr heiß, und ich war auch nicht mehr so schnell. Als ich auf den Parkplatz kam, waren auf einmal Herrchen und Auto weg.

 

Ich suchte verzweifelt den Parkplatz ab, aber ich konnte mein Herrchen nicht finden. Hunger und Durst meldeten sich und nette Menschen gaben mir Futter und Wasser, andere waren so böse, daß sie mich verjagten und sogar Steine nach mir warfen.

Es wurde dunkel und kühl, ich war sehr traurig, trotzdem fielen mir die Augen zu und ich schlief ein. Am Morgen als ich aufwachte hoffte ich, daß Herrchen meine Abwesenheit bemerkt hatte, doch es kam ein fremder Mann, der mich mit einer Schlinge fing und mich auf einen Wagen warf, auf dem sich schon einige Hunde befanden. Es roch nach Angst und Trauer. Als der Wagen voll war, fuhren wir los.

 

Schon nach kurzer Zeit lud man uns aus und sperrte uns in einen übel riechenden Käfig. Ich war so traurig, daß ich weder fraß noch trank, sondern mich in einen Winkel legte und einschlief. Ich hatte einen schrecklichen Traum: obwohl ich erst zwei Winter erlebt hatte, so gerne mit meinen Herrchen spielte und mich meines Lebens freute, sollte ich sterben! Erschrocken wachte ich auf. Es war schon hell und ich musste erkennen, daß der Traum Wirklichkeit wurde. Wir wurden in einem Raum geführt, in dem es nach Tod roch.

 

Vielleicht, liebes Herrchen, sehen wir uns irgendwo wieder, ich werde Dich freudigst begrüßen und an Deine Vergeßlichkeit gar nicht denken, denn Du wirst bestimmt nach mir gesucht und mich nur nicht gefunden haben.

 

Ich habe Dich eben so lieb.

 


 

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Du bist so gut wie ein Hund


Du bist so gut wie ein Hund,  

wenn Du den Tag ohne Kaffee beginnen kannst, ohne gereizt zu sein, 

wenn du immer fröhlich bist und Wehwehchen und Schmerzen ignorieren kannst, 

wenn du dich nicht beschwerst oder Leute mit deinen Problemen langweilst,

wenn du jeden Tag dasselbe essen kannst und dafür noch dankbar bist,

wenn du Verständnis dafür hast, dass die Menschen, die du liebst, zu beschäftigt sind, um Zeit mit dir zu verbringen,

wenn du darüber hinwegsehen kannst, dass die, die du liebst, manchmal ohne Grund ihre Aggressionen an dir auslassen,

wenn du einen reichen Freund nicht besser als einen armen behandelst,

wenn du der Welt ohne Lüge und ohne Täuschung gegenüberstehen kannst,

wenn du wahrlich sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen, Farben, Religionen, Weltanschauungen und politischen Meinungen gibt,

wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben, oder Erwartungen zu haben,

dann, mein Freund, dann bist du fast so gut wie ein HUND.

 


 

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Ein Brief eines Hundes an seinen Herrn


Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.

Du nahmst meine Leine, wie war ich glücklich!

Noch ein kleiner Spaziergang vor den Ferien, wie schön!

Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten.

Die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen.

Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte,

um ihn Dir zurückzubringen. Als ich zurückkam,

warst Du nicht mehr da!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen,

um Dich zu finden aber vergebens.

Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer.

Ich hatte große Angst und großen Hunger.

Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.

Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.

Aber Du bist nicht gekommen.

Dann wurde der Käfig geöffnet.

Nein Du warst es nicht.

Es war der Mann, der mich gefunden hatte.

Er brachte mich in einen Raum es roch nach Tod!

Meine Stunde war gekommen.

 

Geliebter Mensch, ich will, dass Du weißt,

dass ich mich trotz des Leidens,

das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere

und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte

ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb.

 

Dein Hund. 

 


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Es liegt in Deiner Hand


In einem Dorf leben zwei böse Knaben.
Sie wollen den alten, weisen Mann im Dorf auf die Probe stellen und testen, ob er wirklich alles weiß.

Sie fingen einen Vogel.

Der eine Knabe hält den lebenden Vogel in der Hand. er sagt zum anderen Knaben:
"Ich frage den weisen Mann, ob der Vogel lebt oder tot ist. Wenn er sagt, dass der Vogel lebt, dann drücke ich zu und der Vogel ist tot. Wenn er jedoch sagt der Vogel ist tot, öffne ich die Hand und lasse ihn fliegen."

Gesagt, getan. Die beiden Knaben gehen zum alten, weisen Mann und stellen ihm die Frage. Der alte, weise Mann überlegt sehr lange. Dann sagt er zu den Knaben:

"Es liegt in Deiner Hand!"

 


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Ein sehr trauriger Brief aus dem Tierparadies


Mein Herrchen, ich bin es, Bonnie.

Dein Hündchen das Dir diesen Brief schreibt.

Ich bin im Paradies der Tiere. 

Als wir in Urlaub fuhren, hieltest Du an und sagtest: Steig aus Bonnie, steig aus. Ich sprang aus dem Wagen und Du machtest die Tür zu und fuhrst fort. Erst dachte ich, Du wolltest mir nur Angst machen, aber als ich Dein Auto in der Ferne verschwinden sah, da wurde mir klar: Du hast mich ausgesetzt.

Es überkam mich eine große Angst und Traurigkeit. Ich lief Dir nach, aber ich konnte Dich nicht mehr einholen. Ich lief und lief; ohne zu wissen wohin. Dabei wurde ich von einem Auto angefahren und in einen Graben geschleudert; ich konnte mich nicht mehr bewegen. Da lag ich nun zusammengerollt vor Schmerzen, und in meiner Not habe ich Dich um Hilfe gerufen, aber Du warst schon weit weg. Deinem Urlaubsziel entgegen.

Nach langen Stunden des Leidens kam der Tod und brachte mich in sein Reich. Nun bin ich hier im Tierparadies. Mein Herz ist so traurig.

Sag mir, warum hast Du das getan? Hast Du mich so wenig lieb gehabt?

Wir sind sehr viele, die von ihren Familien ausgesetzt wurden, alle haben ein gebrochenes Herz.

Gott, der Dich und mich erschaffen hat, möge Dir verzeihen.

Dein Bonnie, der Dich so lieb hatte.

 


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Tschüss Baby


Keine einsamen, kalten Nächte, und nicht mehr hören, dass ich böse bin.
Kein knurrender Bauch von den Mahlzeiten, die ich nie hatte.
Kein versengender Sonnenschein bei einer trockenen Wasserschüssel.
Keine sich über Geräusche beschwerenden Nachbarn, wenn ich weine.
Nicht mehr zu hören "sei ruhig" "geh runter" oder "raus hier"!
Nicht mehr dieses ablehnende Gefühl, nur Frieden liegt in der Luft.
Sterbehilfe ist ein Segen, trotzdem es einige nicht sehen können.
Warum wurde ich überhaupt geboren, wenn wir niemals existieren sollten?
Der letzte Tag meines Lebens war der beste, den ich jemals hatte.
Irgendjemand hielt mich sehr dicht bei sich, ich konnte sehen, dass sie sehr traurig war.
Ich küßte das Gesicht der Lady, und sie umarmte mich, als sie weinte.
Ich wedelte mit der Rute, um mich bei ihr zu bedanken,
dann schloss ich meine Augen und starb.


Geschrieben von einem freiwilligen Tierschützer in Massena, NY

 


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Darf ich jetz gehen?


Meinst Du, es ist der richtige Moment?

Darf ich mich von den schlimmen Tagen und endlos langen Nächten verabschieden?

Ich bin den Weg meines Lebens gegangen und habe mein bestes getan, ein Beispiel zu geben.

Darf ich also auf die andere Seite treten und meine Seele frei lassen?

Zuerst wollte ich nicht gehen, habe mit allen Kräften gekämpft. Aber jetzt fühle ich, das mich etwas ruft zu der Wärme und dem lebendigen Licht. Ich möchte gehen.

Darf ich also auf die andere Seite treten und meine Seele frei lassen?

Zuerst wollte ich nicht gehen, habe mit allen Kräften gekämpft.aber jetzt fühle ich, das mich etwas ruft zu der Wärme und dem lebendigen Licht. Ich möchte gehen. Ich möchte wirklich. Es ist schwer, zu bleiben.

Aber ich verspreche, ich versuche mein Bestes, um noch einen Tag zu leben. So dass Du noch einmal auf mich aufpassen kannst und ich die größte aller Lieben fühlen darf.

Ich weiß, dass Du traurig bist und Angst hast, denn ich fühle die Tränen, die mein Fell naß machen.

Ich bin nicht weit weg, ich verspreche es und hoffe, dass Du immer daran denkst: Meine Seele wird Dich begleiten wohin in der Welt Deine Reise Dich auch führen wird. Danke, danke dass Du mich geliebt hast! Du weißt auch, dass ich Dich liebe. Deshalb ist es so schwer, sich zu verabschieden und dieses Leben an Deiner Seite zu beenden.

Also halte mich noch einmal fest und sage Worte, die ich gerne hören möchte.

Weil Du mich tausendmal magst, läßt Du mich heute schon einschlafen.

 


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Eine kleine Tiergeschichte


Ein Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen: Hundebabys zu verkaufen.

Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte:"Für wieviel verkaufen Sie die Babys?"

Der Besitzer meinte "zwischen 30 und 50 Dollar"

Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus "Ich habe 2,37 Dollar, kann ich sie mir anschauen?"

Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäfts hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys.

Eins davon war einzeln, ersichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen.

Er fragte "Was fehlt diesem kleinen Hund?" Der Mann erklärte, daß, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln.

Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte "den kleinen Hund möchte ich kaufen".

Der Mann antwortete "nein, den kleinen Hund möchtest du nicht kaufen. Wenn du ihn wirklich möchtest, dann schenke ich ihn dir."

Der kleine Junge war ganz durcheinander. Er sah direkt in die Augen des Mannes und sagte "Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Er ist ganz genauso viel wert wie die anderen Hunde und ich will für ihn den vollen Preis zahlen Ich gebe Ihnen jetzt die 2,37 Dollar und 50 Cents jeden Monat, bis ich ihn bezahlt habe."

Der Mann entgegnete: "du mußt den Hund wirklich nicht bezahlen. Er wird niemals rennen, spielen und hüpfen können wie die anderen kleinen Hunde"

Der kleine Junge langte nach unten und krempelte sein Hosenbein hinauf und zum Vorschein kam sein schlimm verkrümmtes, verkrüppeltes linkes Bein, geschient mit einer dicken Metallstange.

Er sah zu dem Mann hinauf und sagte: " Naja, ich kann auch nicht so gut rennen und der kleine Hund braucht jemanden, der Verständnis für ihn hat."

Der Mann biss sich auf seine Unterlippe. Tränen stiegen in seine Augen, er lächelte und sagte: "mein Sohn, ich hoffe und bete, daß jedes einzelne dieser Hundebabys einen Besitzer wie dich haben wird."  

Im Leben kommt es nicht darauf an, wer Du bist; sondern daß jemand Dich dafür schätzt, was Du bist, Dich akzeptiert und liebt!

(Verfasser mir unbekannt)

 


 

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Ein selbstloser Freund...


Der einzige selbstlose Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann, der einige Freund, der ihn nie verlässt und sich ihm gegenüber nie undankbar oder treulos erweist, ist sein Hund.

Eines Menschen Hund steht in Wohlstand und Armut an seiner Seite, in gesunden und in kranken Tagen.

Er wird auf kalter Erde schlafen, im eisigen Wind und Schnee des Winters, nur um an der Seite seines Herrn und Meisters zu sein.

Er wird die Hand küssen, die ihm Nahrung anbieten kann; er wird die Wunden und Schrammen lecken, die die raue Welt schlägt.

Er behütet den Schlaf seines armen Herrn, als wäre dieser ein Fürst.

Und wenn alle Freunde ihn verlassen:
Er bleibt zurück.

Und wenn der Reichtum vergeht, der Ruf zuschanden wird, seine Liebe bleibt beständig, wie die Sonne auf ihrer Reise über das Himmelszelt.

 


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Für einen Freund


Bis vor kurzem hatte ich, einen Hund, den liebte ich.
Hast nichts böses je verbrochen, warst dem Menschen zugetan, heute hast du sterben müssen, gehörst der falschen Rasse an.

Warst Begleiter mir und Freund, auf den Streifen in der Nacht,
alle Ausbildungen und Prüfung, mit Bravur hast du gemacht.
Doch des Menschen blinder Hass hat vor dir nicht Halt gemacht.

Wie oft hast im Einsatz du, eines Menschen Leb´gerettet,
bist mit Eifer und mit Mut in den tiefsten Schacht geklettert,
das verschollne Kind gewittert und nach Haus zurück gebracht.

Hund, ich trauere um dich und um alle deiner Rassen,
hast deine Treue jetzt bezahlt, weil du stets und sehr gelassen,
allen Menschen hast vertraut.

Deine Taten zählten nicht, qualvoll war dein Tod durch Gift,
von des Hundehassers Hand,
Opfer einer Hexenjagd in diesem so verirrten Land.

Ich erinnere mich zurück, denk an Stunden voller Glück,
seh dich laufen, seh´dich toben, mit deinen Freunden groß und klein,
jetzt siehst du mich von dort oben, ja, sieh her mein Hund, ich wein´

Sicher hast du dort gefunden, deinen Frieden und dein Glück,
doch ich bleib alleine hier unten, bleibe ohne dich zurück.
Denk an unsere schönen Zeiten gern erinnere ich mich zurück.

Für einen treuen Hund, in Angedenken aller anderen Hunde die in diesem Lande hingerichtet werden.

 


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Gedanken eines Hundes


"WIE KONNTEST DU NUR ?" 

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer, wenn ich böse war, erhobst Du Deinen Zeigefinger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen. 

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte schöner nicht sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete. 

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. 

Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. 

Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchteihr. Ich war glücklich weil Du glücklich warst. 

Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe". 

Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre. Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt.  

Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir ein Dorn im Auge. 

Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie. 

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für sie finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet auch mit "Stammbaum". 

Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. 

Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. 

Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?" Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei ...oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. 

Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete. 

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. 

Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. 

Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?" Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so Leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. 

Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr gegolten hatte.  

Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten. 

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

 (von Jim Willis 2001)

 


 

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Leben und Tod


Leben und Tod eines Hundes, der nicht begriffen hat und auch nichts begreifen kann.

Ich öffne meine Augen und sehe meine Mama, die warm ist und dicke Zitzen hat.

Ich spiele mit meinen Brüdern und Schwestern, wir spielen, knurren und beißen einander und haben viel Spaß.   

Ich bin glücklich. Ich kann schon springen und bellen, wenn fremde Leute kommen die mich auf den Arm nehmen und mich nach Hause mitnehmen. 

Alles riecht fremd dort und ich fühle mich nicht heimisch, aber die Kinder lernen mir allerlei wilde Spielchen und das liebe ich. Ich darf in Ihre Pantoffeln beißen und auf ihrem Bett liegen, um mit ihnen dort zu spielen. 

Die ganze Familie lacht, wenn ich fremde Leute anknurre und ich bin glücklich. Beim Spaziergang darf ich den Katzen hinterher springen, mit den Joggern spielen, alle lachen und wenn ich zurückkomme werde ich mit einem besonderen Leckerbissen belohnt. Ich darf alles tun was ich will, sie lachen, wenn ich sie anspringe und ich bin glücklich.   

Manchmal auf den Spaziergang treffe ich auf Hunde meines Alters, die an der Leine gehen müssen. Da sagt mein Frauchen immer, ach diese armen Hunde dürfen nie spielen und frei sein. Juhui, da geht's mir viel besser. 

Ich bekomme neue Zähne und werde groß und stark. Wenn ich die Kinder jetzt anspringe oder anknurre, fallen sie manchmal um und weinen und dann sind die großen Menschen böse und schreien. 

Wenn ich jetzt einen herrlich riechenden Pantoffel finde und diesen zerbeiße, nehmen sie ihn mir weg und schlagen mich damit und schreien mich an. 

Wenn ich jetzt auf dem Bett liege, wollen sie mich runter holen, ich knurre sie an, denn ich darf doch dort schlafen? 

Doch schon schreien sie mich wieder an, jagen mich in den Garten.   

Ich darf nicht mehr ins Haus und nicht mehr mit den Kindern spielen. Sie schließen mich in einen Käfig, ich bin unglücklich. Wenn ich jetzt beim spazieren gehen den Katzen hinterher springe oder mit den Joggern spielen möchte, schreit mich mein Frauchen an und wenn ich dann zurückkomme gibt's keinen Leckerbissen sondern Schläge. 

Ich versteh nicht was passiert, früher fanden das alle lustig und heute haben sie Angst vor mir. 

Ich bin nur noch an der Leine, aber alle anderen Hunde meines Alters, die vorher immer an der Leine waren, dürfen jetzt frei sein und mit anderen Hunden spielen. Ich bin todunglücklich. Ich versteh nicht was mir passiert. Ich jammere, ich belle, ich möchte bei meinem Menschen sein,  ich werde verrückt. 

Wenn ich jemanden aus dem Haus kommen sehe, hoffe ich, sie kommen um mich zu holen, und ich belle zur Begrüßung. Dann schreien die Menschen wieder und schütten Wasser nach mir. Ich bin Tage und Wochen im Käfig, ich habe es warm oder ich habe es kalt. Warum sitze ich hier? Ich will heraus, ich will nicht alleine und ausgeschlossen sein. Ich belle und jammere und bin unglücklich.   

Jetzt sitze ich in einem fremden Käfig zwischen anderen Käfigen mit vielen Hunden. Wir jammern und manchmal kommen Menschen um uns anzusehen. 

Ich vertraue niemandem mehr und ich sitze hinten in meinem Käfig und ich weigere mich jemanden anzuschauen. Nie bleiben sie vor meinem Käfig stehen. Ich bleibe hier sitzen. Warum sitze ich hier???? 

Da kommt ein Mann mit einer Leine und einem Halsband, möchte er etwa mich haben? Er nimmt mich durch viele Gänge in ein Zimmer, wo es fremd riecht. Er nimmt eine Leine und bindet meine Schnauze zu. Warum macht er das? Ich habe doch nicht die Absicht zu beißen. 

Er nimmt mich in seinen Arm, will er doch freundlich sein? Au! Was macht er jetzt, er steckt etwas in mein Fell. Ich kann meine Augen nicht mehr offen halten. Ich schließe sie, ich schlafe. Ich höre auf mich zu fragen, was es war, was die Menschen von mir wollten. 

Ich schlafe und niemand tut mir weh, niemand schreit mich mehr an.

 

Wenn nur jeder, der züchtet und Welpen an Leute verkauft, die keine Ahnung von der Natur und vor allem von der Verantwortung haben, die man als Hundebesitzer übernimmt, daran denken und den Leuten vermitteln würden, daß man ja Mutterstelle an dem Hundekind übernimmt, ihm beibringen muß, mit der Welt zurechtzukommen, mit ihm kommunizieren muß, wenn also jeder, den es betrifft, sich immer wieder an diese leider immer wiederkehrende Geschichte erinnern würde, könnte man so vieles gegen diese Hundeschicksale tun.

 


 

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Keinen Interessierts...


Als sie die "Kampfis" ausrotteten, habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keinen "SoKa".

Als sie die Herdenschutzhunde abholten, habe ich geschwiegen, ich hatte ja keinen Herdenschutzhund.

Als sie alle größeren Hunde verbaten, habe ich geschwiegen,
ich hatte ja keinen großen Hund.

Als sie dann meinen Hund abholten, hat das keinen mehr interessiert!


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3 Tage im Leben


Wenn Du jemals ein Tier liebst, dann gibt es drei Tage in Deinem Leben, an die Du Dich immer erinnern wirst...:

Der erste ist ein Tag, gesegnet mit Glück, wenn Du Deinen jungen neuen Freund nach Hause bringst. Vielleicht hast Du einige Wochen damit verbracht, Dich für eine Rasse zu entscheiden. Du hast möglicherweise unzählige Meinungen verschiedener Tierärzte eingeholt oder lange gesucht um einen Züchter zu finden. Oder, vielleicht hast Du Dich auch einfach in einem flüchtigen Moment für den dümmlich aussehenden Trottel im Schuppen entschieden - weil irgend etwas in seinen Augen Dein Herz berührt hat. Oder Du warst im Ausland und Deine Augen fielen genau auf "Sie".... oder aber.... Aber wenn Du Dein erwähltes Haustier nach Hause gebracht hast und Du siehst es erforschen und seinen speziellen Platz in Deinem Flur oder Vorraum oder gar Schlafzimmer für sich in Anspruch nehmen - und wenn Du das erste Mal fühlst, wie es Dir um die Beine streift - dann durchdringt Dich ein Gefühl purer Liebe, das Du durch die vielen Jahre die da kommen werden mit Dir tragen wirst.

Der zweite Tag wird sich acht oder neun Jahre später ereignen. Es wird ein Tag wie jeder andere sein. Alltäglich und nicht außergewöhnlich. Aber, für einen überraschenden Moment wirst Du auf Deinen langjährigen Freund schauen - und Alter sehen, wo Du einst Aktivität sahst. So wirst Du anfangen, die Ernährung Deines Freundes umzustellen - und womöglich wirst Du ein oder zwei Pillen zu seinem Futter geben. Und Du wirst tief in Dir eine wachsende Angst spüren, die Dich die kommende Leere erahnen lässt. Und Du wirst dieses unbehagliche Gefühl kommen und gehen spüren, bis schließlich der dritte Tag kommt.

Und an diesem Tag - wenn Dein Freund und Gott sich gegen Dich entschieden haben, dann wirst Du Dich einer Entscheidung gegenüber sehen, die Du ganz allein treffen musst - zugunsten Deines lebenslangen Freundes, und mit Unterstützung Deiner eigenen tiefsten Seele. Aber auf welchem Wege auch immer Dein Freund Dich vielleicht verlassen wird - Du wirst Dich einsam fühlen, wie ein einzelner Stern in dunkler Nacht. Wenn Du weise bist, wirst Du die Tränen so frei und so oft fließen lassen, wie sie müssen. Und wenn es Dir typisch ergeht wirst Du erkennen, dass nicht viele im Kreis Deiner Familie oder Freunde in der Lage sind, Deinen Kummer zu verstehen oder Dich zu trösten. Aber wenn Du ehrlich zu der Liebe zu Deinem Haustier stehst, für das Du die vielen vor Freude erfüllten Jahre gesorgt hast, wirst Du vielleicht bemerken, dass eine Seele - nur ein wenig kleiner als Deine eigene - anscheinend mit Dir geht, durch die einsamen Tage die kommen werden.

Und in diesen Momenten, in denen Du darauf wartest, dass Dir all unser gewöhnliches passiert, wirst Du vielleicht etwas an Deinen Beinen entlang streichen spüren - nur ganz ganz leicht. Und wenn Du auf dem Platz runterschaust, an dem Dein lieber - vielleicht bester Freund - gewöhnlich lag, wirst Du Dich an die bedeutsamen drei Tage erinnern. Die Erinnerung wird voraussichtlich schmerzhaft sein und einen Schmerz in Deinem Herzen hinterlassen. Während die Zeit vergeht, kommt und geht dieser Schmerz als hätte er sein eigenes Leben. Du wirst ihn entweder zurückweisen oder annehmen, und er kann Dich sehr verwirren. Wenn Du ihn zurückweist, wird er Dich deprimieren. Wenn Du ihn annimmst, wird er Dich vertiefen. Auf die eine oder andere Art, es wird stets ein Schmerz bleiben.

Aber da wird es, das versichere ich Dir, einen vierten Tag geben - entlang mit der Erinnerung Deines Freundes - und durch die Schwere in Deinem Herzen schneiden, da wird eine Erkenntnis kommen die nur Dir gehört. Sie wird einzigartig und stark sein, wie unsere Partnerschaft zu jedem Tier, das wir geliebt - und verloren haben. Diese Erkenntnis nimmt die Form lebendiger Liebe an - wie der himmlische Geruch einer Rose, der übrigbleibt, nachdem die Blätter verwelkt sind, diese Liebe wird bleiben und wachsen - und da sein für unsere Erinnerung. Es ist eine Liebe, die wir uns verdient haben. Es ist ein Erbe, das unsere Haustiere uns vermachen, wenn sie gehen. Und es ist ein Geschenk, das wir mit uns tragen werden solange wir leben. Es ist eine Liebe, die nur uns allein gehört. Und bis unsere Zeit selbst zu gehen gekommen ist, um uns vielleicht unseren geliebten Tieren wieder anzuschließen - ist es eine Liebe, die wir immer besitzen werden.

 


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Ich bin Hundebesitzer !


... ich bin das Böse!

Abgrundtief schlecht und grenzenlos gemein. Ich säe Hass und bringe den Tod - ich bin Hundebesitzer! Mütter bringen ihre Kinder in Sicherheit, wenn sie mich kommen sehen, Greise zeigen mit ihren gichtgekrümmten Fingern auf mich und Taxifahrer lassen mich angeekelt stehen - ich bin der Antichrist! Und ich bin nicht allein!

Wir sind leicht zu erkennen, Kollege Manfred Kriener hat kürzlich seine subtile Beobachtungsgabe eingesetzt und einen ausgezeichneten Steckbrief verfasst: Wir sind alle hässlich. Wir haben alle lange, fettige Haare, einen Bierbauch, jede Menge Goldkettchen und einen IQ, der knapp unter unserer Schuhgröße liegt. Kurz: Nix im Kopf, nix in der Hose, dafür aber das Verderben an der Leine. Man sollte uns einschläfern, aber vorher noch zum Friseur, waschen und schneiden.

Ich habe zwar nur einen kleinen Hund (Schulterhöhe 26 cm), aber das ist egal. Das große Sommerloch-Thema hat mein wahres Gesicht ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Denn so wie in jedem Marmorblock eine Statue steckt, in jedem Mann ein Vergewaltiger, so steckt in jedem Hund ein Kindermörder - man muss ihn nur rauslassen. Und genau dafür bin ich zuständig, ich bin der Henker, mein Hund ist das Beil.

Dabei fing alles ziemlich harmlos an. Andere, normale Jungs wollten mit Pistolen und Panzern spielen, aber ich wollte lieber eine weiße Maus. Später bettelte ich um Hamster, Fische, Kaninchen und um einen Foxterrier. Ich bekam die meisten Tiere (vorzugsweise die, die man essen kann), aber nie einen Hund. Diese frühkindliche Fehlentwicklung ist die Ursache meiner jetzigen Probleme, meiner schrecklichen Realitätsferne. Denn inzwischen habe ich zwar einen Hund (Jack Russell Terrier), aber ich sehe die Welt völlig falsch. Ich verwechsle stets Gut und Böse und bringe so unsagbares Leid über meine Mitmenschen.

Ich kann zum Beispiel rasend wütend werden, wenn irgendein besorgter Bürger Fleischbällchen mit Rasierklingen oder Rattengift drin im Park auslegt und wieder ein paar Hunde jämmerlich verrecken. Dabei sind es doch nur mitdenkende, liebevolle Menschen, die unsere Kinder schützen wollen. Sie sind die neuen Helden der Nation: Töte einen Hund und zeige, dass du ein wahrer Mensch bist. Ich kann das nicht. Ich trau mich nicht. Ich kann meinem Terrier einfach nicht klarmachen, dass er ein potenzieller Kinderkiller ist. Ich schwöre, ich habe in den letzten Tagen oft mit dem Hammer vor ihm gestanden, ihm tief in die braunen Augen geschaut und gesagt: "Du Schwein! Du willst also Kinder töten? Leugne nicht, du musst sterben!" Dann hebe ich den Hammer und ... Weiter komme ich nicht. Ich bin zwar der Antichrist, aber ich bin auch feige.

Ich hab schon meine Nachbarin gefragt, ob sie nicht ... Als Frau sei sie schließlich eine potenzielle Mutter und damit direkt bedroht. Aber sie meinte nur: "Wer sich einen Hund anschafft, muss ihn auch selber umbringen." Da sehen Sies. Ich tauge nichts. Ich bin schlecht, gemein und hässlich. Ich bin immer noch Hundebesitzer.

 


 

 

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Irgendwann...


...und sage niemandem, es könnte nicht so kommen!

Zuerst kamen sie, die Tiere zu töten.
Ich sagte nichts, ich war kein Tier.

Dann kamen sie, die Ungeborenen zu töten.
Ich sagte nichts, ich war nicht ungeboren.

Dann kamen sie, die Kranken zu töten.
Ich sagte nichts, ich war nicht krank.

Dann kamen sie, die Alten zu töten.
Ich sagte nichts, ich war nicht alt.

Dann kamen sie, die politisch Aktiven zu töten.
Ich sagte nichts, ich war nicht politisch aktiv.


Wenn sie kommen, um mich zu töten,
wird dann noch jemand da sein, der für mich spricht?

 


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Liebes verfluchtes Gitter


Wohl tausendmal schon habe ich die eisernen Stäbe mit meinen Pfoten niederreißen wollen, und auch meine Zähne habe ich daran probiert. Aber härter als der härteste Knochen, glatter als der glätteste Stein gibst Du nicht nach, Du verfluchtes Gitter.

Ich höre Stimmen - hohe, tiefe, ich rieche Deinen seufzenden Atem, ich suche Deine Augen, Du Aufrechtgehender, um Dir zu sagen- bitte, ich bitte Dich, ich bettele Dich an! Nein, ich will keinen Knochen, kein Stück Barmherzigkeitswurst, ich habe keinen Hunger.

Ich habe SEHNSUCHT - nach Luft, Wiese, einer Decke in einer warmen Ecke, nach einer Hand, in die ich meine Schnauze stecken kann. Nimm mich mit!! Ich bitte Dich, gib mir ein Stückchen Glück von dem zurück, das ich verloren habe.

Ich weiß nur nicht, warum ich es verloren habe. Ich begreife es nicht mit meinem kleinen Hundehirn. Ich begreife es einfach nicht!!! Von Tag zu Tag wird mein Blick müder. Die Kreise meiner Gedanken werden kleiner, so klein, dass sie jetzt schon recht gut in meine Zelle passen.

Ich laufe im Kreis und denke im Kreis. Das Gitter ist mir schon vertraut, beinahe habe ich es lieb. Ja, ich liebe Dich, Du verfluchtes Gitter, weil ich wenigstens meine Hoffnungen durch Dich durchblicken kann. Ich liebe Dich, Du verfluchtes Gitter, weil ab und zu ein menschlicher Arm zu mir reinreicht und manchmal sich ein Blick zu mir hereinverirrt der mir sagt: " Warte nur ab. Es kommt auch für dich einmal ein schöner Tag! Bestimmt, bestimmt!!"

Um Mitternacht, wenn anderswo Geisterstunde ist, dann reden wir "Häftlinge" miteinander, von Zelle zu Zelle, von Gitter zu Gitter. Wir erzählen uns, warum wir ausgestoßen worden sind, vor die Tür gesetzt, vertrieben, vergessen, wir armen Hunde im Massenstall.

Das ist die Stunde, in der ich Dir direkt dankbar bin, Du liebes verfluchtes Gitter. Dann liebe ich Dich wirklich, ehrlich, aufrichtig; denn dann bist Du nicht das Ende meiner Welt, sondern schützt mich vor der Welt der Menschen.

 


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Die Geschichte von Teddy und Herrn Kunz


"Bis dann Teddy!", sagte der 60-jährige Herr Kunz zu seinem Hund, einem Mischlingshund namens Teddy und seiner Katze und schloss die Haustüre.
Teddy bellte und legte sich in seinen Korb, Lissy, die Katze, legte sich vor ihn; beide schliefen etwas.
Dabei träumte Teddy... Sein Herrchen hatte ihn an einem trüben Tag von einer Tierheimhündin abgeholt,
da war er, Teddy, noch ein kleiner Mischlings-Welpe gewesen...
Herr Kunze hatte ihm einen schönen Hundekorb gekauft und ihm dann geduldig das beigebracht, was er durfte und was nicht.
Teddy hatte das schnell verstanden.
Wie es Herr Kunz geschafft hatte wusste niemand im ganzen Neubaugebiet:
Jeden Abend hörte man im Haus 10b in der 2. Etage punkt 6 Uhr die Hunde-Klappe in der Haustüre des Witwer Kunz schlagen.
Da rannte Teddy heraus um sein Herrchen von der Arbeit, vom Busbahnhof, Einfahrt 12, abzuholen.
Dort kam sein Herrchen um 18. 15 Uhr mit dem Bus, Linie 231 an und Hund und Herrchen gingen nach Hause.
Die Katze Lissy und er waren ein Herz und eine Seele.
Doch Teddy hing mehr an seinem Herrchen, als sie an Herrn Kunz!
Auch heute musste Teddy sein Herrchen abholen.
Um 12 Uhr kam die Schwester Herrn Kunzes um zu putzen und ging mit dem Hund um die Blöcke und ließ die Katze raus; um 15 Uhr kamen die Nachbarskinder und spielten mit Teddy bis 17 Uhr, dann bekam er von ihnen das Futter und später konnte Teddy sein Herrchen um 18 Uhr abholen...
Punkt 6 Uhr hörte man im Haus das quitschen der Haustürklappe:
Teddy holte Herrn Kunz vom Busbahnhof ab.
Er kannte den Weg in und auswendig, aber er ließ sich nicht von fremden Gerüchen beirren und rannte zielstrebig zum Bahnhof. Dort setzte er sich unter das Schild mit der Aufschrift "12", was im Wind quitschte. Teddy setzte sich und wartete auf sein Herrchen. Herr Kunz stieg aus dem Bus, streichelte seinen Mischling und ging mit ihm in Richtung Neubaugebiet...
Herr Kunz stieg ächzend die Treppe hinauf, dann erreichten beide die Haustür und Herr Kunz wühlte in seiner Tasche umständlich nach dem Schlüssel, aber schließlich standen Hund und Mensch in der kleinen Gardarobe.
Lissy kam schon herbei und schaute Herrn Kunz an, dann strich sie um sein Bein; sie hatte Hunger.
10 Minuten später saßen alle im Wohnzimmer, Herr Kunz mit einem Salami-Brot, in den Schwarz-Weiß-Fernseher stierend und die Tiere mit ihrem Futter im Napf, verfolgten ebenfalls das Fernsehbild. Nach dem gemeinsamen Schmauß zündete Herr Kunz sich eine dicke Zigarre an...
So lief jeder Tag bei Herrn Kunz und seinen Haustieren ab.
Alles war wieder so abgelaufen wie immer: Herr Kunz hatte sich von Hund und Katze verabschiedet. Um 12 kam die "Putzfrau", ließ Lissy raus und ging mit Teddy spazieren. Später kamen die Nachbarskinder und spielten mit Teddy.
ABER ETWAS WAR ANDERS:
HERR KUNZ HATTE (zumindest) DIESE WELT VERLASSEN!!!
ER HATTE AM ARBEITSPLATZ EINEN SCHLAGANFALL ERLITTEN...
und war im Krankenhaus an den Folgen verstorben.
Aber Teddy und Lissy wussten davon nichts. Wie immer sprang Teddy durch die Haustürklappe, wie jeden Abend punkt 6 Uhr. Und Teddy wartete die ganze Nacht am Busbahnhof, vergebens! Sein Herrchen tauchte nicht auf...
Am nächsten Morgen wurde Teddy vom Busbahnhof abgeholt.
Von einem fremden Mann und in einer engen Box wurde er weg transportiert... in ein Tierheim.
Was aus Lissy geworden war wusste er nicht;
Lissy war jetzt die Katze der Nachbarskinder, die einst mit Teddy gespielt haben...
Aber noch am folgenden Abend, punkt 6 Uhr, riss er aus und rannte er zum Busbahnhof und setzte sich unter das "Gleis 12"-Schild.
Herr Kunz kam nicht. Am Ende wurde Teddy nach Amerika gebracht, denn von jedem Tierheim war er weggerannt.
Das letzte mal war er eine Woche unterwegs gewesen,
NUR UM HERRN HUNZ VOM BAHNHOF ABZUHOLEN,
als er dort ankam war er völlig abgemagert und die Pfoten waren wund, aber Herr Kunz kam nicht, nie...
Und auch in Amerika rannte Teddy jeden Abend, punkt 6 davon, aber wie sollte der über den "großen Teich" kommen????
Also wurde Teddy jeden Abend punkt 6 Uhr in den Hundezwinger gesteckt.
Er verkümmerte seelig völlig.
Einmal hatten ihn Menschen gekauft,
aber NIE Herr Kunz,
aber nach einer Woche wurde er wieder abgegeben!
"Das Vieh haut ständig ab!"
Und eines Abends, punkt 6 Uhr, starb Teddy an seinem Kummer!
So war er wenigesten mit seinem Herrchen in der gleichen Welt. . .

(Geschrieben von Josi Diese Geschichte darf/soll weiterverwendet werden.

 


 

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Eine wahre Geschichte


Ulrike`s Bouvier de Flandres namens Bellmann war schwer krank, er hatte einen Tumor im Rücken.
Als der Tierarzt anrief und sagte, daß Bellmann noch in Narkose liegt und er ihn nicht mehr aufwachen läßt, rief sie sofort ihren Mann an und sie fuhren zu ihm.
Sie streichelte ihn und sprach mit ihm. Schließlich sagte sie: "Komm Bellmann, wedel noch ein letztes Mal mit Deinem Schwänzchen."
Und die Rute wedelte!
Ihr Mann konnte es auch nicht fassen und versuchte es ein paar Minuten später auch und Bellmann wedelte wieder mit der Rute...
Sie wollten wieder einen Bouvier und Ulrike sah eines Abends in den Himmel und bat Bellmann, einen Engel zu schicken, wenn er einverstanden wäre.
Ein paar Monate später fuhren sie nach Belgien zu einem Züchter.
Ein süßer beigefarbener Welpe kam gleich auf sie zu. Sie schlossen ihn sofort in ihr Herz und fragten, wie er denn hieße.
Und der Züchter sagte: "Of Your Angel"...

 


 

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Gestern Abend irgendwo in Deutschland


 Auf meiner abendlichen letzten Runde mit meinen beiden Hunden (Kleinhunderasse 30 und 32cm, 4.5 und 6.0 kg) sah ich unter einer Autobahnzubringer-Brücke sieben Jugendliche, die aufgeputscht durch etliche Dosen Bier, bei meinem Anblick laut grölten: "Ey Alte, wo sind denn die Maulkörbe für Deine Tölen??" Ich wollte kommentarlos an der Gruppe vorbeigehen, aber sie verstellten mir den Weg. Meine Hunde, die bis jetzt noch nie schlechte Erfahrungen mit Jugendlichen gemacht hatten, waren völlig verängstigt, und versteckten sich (nicht gerade mutig, aber kein Wunder, denn es sind eben Kleinhunde, die noch nie eine böse Erfahrung mit Menschen hatten) hinter meinem Rücken.Ich wusste, das es für mich keine Chance gab, heil aus der Sache rauszukommen, wenn ich jetzt ebenfalls aggressiv reagieren würde, und versuchte deshalb (innerlich panisch vor Angst) sachlich mit den Jugendlichen zu sprechen. Die fühlten sich allerdings durch die Tatsache, dass meine Hunde sich nicht wehrten, erst recht stark und reagierten nur mit höhnischem Gelächter.Dann hörte ich hinter mir etwas, und drehte mich um. Ein "sog. Kampfhund der Klasse 1" kam auf uns zu und ich dachte nur: "Auch das noch, was passiert denn jetzt?" Der Hund lief an mir und meinen beiden Hunden vorbei und stellte sich zwischen uns und die Jugendlichen. Mit starrer Körperhaltung, fast unbeweglich "nagelte" er die Jugendlichen förmlich auf Ihren Standorten fest. Einer in der Gruppe sagte dann:" Leute, lasst uns abhauen, wenn der loslegt, sind wir im Ar...!" Sie traten den Rückzug an, langsam und immer mit Blick auf den Hund, der sich nicht von der Stelle rührte, und die Gruppe im Auge behielt. Als ich die Jugendlichen nicht mehr sah, ging ich langsam in die Richtung aus der der Hund gekommen war, um nach dem Besitzer Ausschau zu halten. Er kam mir nach kurzer Zeit entgegen, wollte mir aber wohl aus dem Weg gehen, weil er meinte, ich würde ihn wegen des abgeleinten Hundes anpöbeln. Ich erklärte ihm dann, dass das nicht der Fall ist, und erzählte ihm, was vorgefallen war. Daraufhin sagte er mir, dass er sich aufgrund der neuen Verordnung mit seinem Hund tagsüber nicht mehr auf die Straße trauen könnte, und deshalb spätabends seinem Hund den nötigen Auslauf geben müsse. Ich habe mich sehr für den "Gesetzesbruch" bedankt, denn ich weiß nicht, wie die Sache sonst für mich und meine Hunde ausgegangen wäre. Wir sind dann noch einige Minuten zusammen weitergegangen, (wobei die drei Hunde einträchtig nebeneinander herliefen) und ich fragte ihn, was passiert wäre, wenn die Jugendlichen trotzdem angegriffen hätten?Daraufhin bekam ich mit einem kleinen Lächeln die Antwort:" Wenn er merkt, dass sein Imponiergehabe keinen Eindruck macht, bellt er laut und fordert so meine Hilfe, denn er ist nicht so mutig wie er aussieht, und weiß auch nicht, dass er ein "Kampfhund" ist, weil ich es ihm nie gesagt habe."Dieser Vorfall könnte nach dem glücklicherweise gutem Ausgang leicht zum Schmunzeln anregen, wenn sie nicht in Deutschland passiert wäre. Ich werde daher, um meine Helfer zu schützen, keine Ortsangabe machen, denn sonst müsste der Hund aufgrund seiner Rasse die gute Tat wahrscheinlich mit seinem Leben bezahlen, denn er war zu diesem Zeitpunkt nicht angeleint..... Letzte Nacht konnte ich nicht mehr schlafen, wie schon in so vielen Nächten in der letzten Zeit. Ich lag wach da und mir schwirrte die folgende Geschichte im Kopf herum. Ich beschloss aufzustehen und sie auf zuschreiben. Vielleicht ist sie laienhaft geschrieben, aber ich wollte sie Euch trotzdem nicht vorenthalten.

Autor/in unbekannt - Das Kopieren und Weiterleiten ist ausdrücklich erlaubt!

 


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Gespräch zwischen Hund und Mensch


Hallo? Hallo! Haaalllooo!!
Mensch schaut verwirrt um sich,
da er doch nur mit seinem Hund allein zuhause ist.
Wieder: Hallo! Hallo, so hörst
du denn nicht, Mensch?

Mensch: Ja, ich höre, wer spricht denn da?
Ich bin es, dreh dich doch mal um, Mensch!
Mensch: Hund, bist du das?
Hund: Ja, ich bin es, warum hörst du denn nicht, wenn ich dich rufe?
Mensch: Aber, Hunde können doch nicht sprechen!
Hund: Doch können sie, ihr hört es nur einfach nicht.
Mensch: Hören? Ja, aber wie denn?
Hund: Wir schauen euch an und sprechen,
wir geben euch die Pfoten, wir legen unsere Ohren vor oder zurück
und manchmal, aber auch nur wenn ihr uns schlecht behandelt, zeigen wir
auch die Zähne, nur ihr wollt uns einfach nicht hören.
Mensch: Hund, wenn ich gewußt hätte, das du sprechen kannst,
hätte ich dir doch zugehört.
Hund: Siehst du, Mensch. Du hast schon wieder nicht zugehört, ich habe es dir doch soeben erklärt.
Mensch: Hund, du hast recht und ich verspreche dir Besserung.
Hund: Mensch, wir mußten auch Eure Sprache lernen,
ist es da zuviel verlangt wenn wir von Euch erwarten,
dass ihr wenigstens versucht, uns zu verstehen?
Mensch: Nein Hund, du hast vollkommen recht.
Aber das ich dich jetzt so hören kann, hat das einen Grund?
Hund: Ja, das hat es in der Tat.
Mensch: Trage mir dein Anliegen vor!
Hund: Es geht darum, was ihr Menschen mit uns tut.
Mensch: Was tun wir denn mit euch?
Hund: Ihr foltert uns!
Mensch: Aber wieso das? Habe ich dich jemals schlecht behandelt?
Habe ich nicht immer dafür gesorgt, dass es dir an nichts mangelt?
Hund: Mensch, was ich zum Leben brauche, gibst du mir und auch
an Zuneigung sparst du nicht, aber...
Mensch: Aber was? Erkläre mir bitte was du meinst.
Hund: Es geht nicht nur um mich, es geht um alle Hunde zusammen!
Mensch: Ich verstehe dich nicht ganz!
Hund: Also gut, Frage: Unterteilen wir Euch etwa in verschiedene Rassen?
Mensch: Ich weiß nicht, tut ihr es?
Hund: Nein, aber ihr tut es!
Mensch: Ist das ein Problem für euch?
Hund: An und für sich nicht, aber einige von uns sind derzeit arm dran
und auch uns anderen, vor allem uns Großen geht es nicht gut!
Mensch: Hund, erkläre mir das bitte genauer.
Hund: Einige von uns, von euch unterteilte Rassen zumeist, werden schlecht behandelt.
Manche wurden einfach zueinander getan und in schlimmen Fällen in Keller gesperrt. Wir haben Angst und niemand kommt, um uns zu trösten, unregelmäßig
und selten bekommen wir Futter und Wasser. Einige fressen sogar Ratten
vor lauter Hunger. Wochen, manchmal monatelang können wir die Sonne
nicht sehen und das Gras nicht riechen. In vielen Fällen sind wir
wenigstens noch zu zweit und wir trösten uns gegenseitig und haben
uns lieb, manchmal auch so sehr, dass wir auch noch Nachwuchs bekommen,
aber unseren Kindern geht es auch nicht gut. Den Müttern geht es an
die Gesundheit, ihre Kinder zu nähren und die Kleinen werden schwächer,
weil keine Milch mehr da ist.
Wir haben Angst, dass unsere Kinder nicht überleben.
Mensch: Hund, das ist ja furchtbar.
Mir drückt das Herz!
Hund: Hör weiter zu! Eines Tages kommen die Folterer und bringen Menschen
mit und obwohl es uns so schlecht geht, freuen wir uns. Wir wedeln mit den Ruten und begrüßen den Besuch, doch anscheinend ist es nicht erwünscht, denn schon bald bekommen wir durch Tritte zu spüren,
dass wir uns nicht freuen sollen.
Die Mutter scheint zu spüren das etwas nicht stimmt. Sie fängt
an zu knurren und zeigt den Menschen die Zähne. Mit Gegenständen
schlagen sie auf sie ein und sie bleibt regungslos in einer Ecke liegen.
Dann nehmen sie die Babys hoch. Sie packen sie im Nacken und die
Kleinen schreien und strampeln heftig, doch man läßt sie nicht
los und so schnappen einige von ihnen in die Luft. Das scheint die Menschen
zu freuen und eine Menge Geld wandert von einer Menschenhand in die Andere.
Tag für Tag kommen die Menschen, bis alle Babys weg sind. Ihre Mutter
rührt sich noch immer nicht.
Mensch: Hund, was hat das mit mir zu tun
Hund: Wir brauchen eure Hilfe, darum hör mir weiter zu!
Es vergehen viele Tage ohne Futter und Wasser für den Vater der Babys
und der Hunger wird immer größer.
Die Mutter hat sich seit Tagen nicht mehr gerührt und es beginnt sich
ein Geruch auszubreiten, den wohl jedes Tier kennt. Der Vater überlegt
noch, ehe er sich angewidert daran macht, die Mutter aufzufressen. Das
ist der Überlebungsinstinkt den wir Hunde haben. Irgendwann kommen
wieder Menschen und er fletscht seine Zähne und knurrt so laut er kann.
Er hört einen der Menschen sprechen, der sagt: ,,Jetzt ist er soweit.
Jetzt hast du einen guten, scharfen Hund und er wird Dir viel Geld einbringen."
Die Menschen nehmen ihn mit nach draußen. Und obwohl
er knurrt und die Zähne zeigt, wagt er nicht die Menschen zu beißen,
weil er nicht vergessen hat, was seiner Gefährtin wiederfahren ist.
Er wartet ab und geht folgsam, ohne Strick mit den Menschen auf die Straße.
Er verhält sich ruhig, um nicht aufzufallen und die Menschen werden
unachtsam. In einer günstigen Minute rennt er los. Er rennt so lange
und so weit ihn die Pfoten tragen und erst als er sicher ist, das sie ihn
nicht mehr verfolgen, läuft er gemächlich durch die Straßen.
Zwischendurch schläft er in verborgenen Ecken oder unter Sträuchern.
Doch nach einiger Zeit bekommt er Hunger und nähert sich den Häusern
der Menschen. Er riecht an den Müllboxen, dass dort etwas Freßbares
drin sein muß. Er schubst die Boxen um, was natürlich Lärm macht.
Doch der Hunger ist stärker als der Fluchttrieb und so bleibt er stehen.
Mensch: Hund, so komm auf den Kern der Sache, ich kann dir kaum folgen!
Hund: Gleich, Mensch; gleich wirst du verstehen!
Der Lärm macht die Menschen aufmerksam, die, sobald
sie sehen, dass sich ein hungriger Streuner an den Boxen zu schaffen macht,
mit Knüppeln auf ihn einschlagen und schließlich noch mit Steine bewerfen.
Der Hund flüchtet sich, aber er hat sich gemerkt, dass die
Menschen nicht nett sind und ist bereit sein Leben zu verteidigen. So begibt
es sich, dass ein anderer Mensch mit Taschen daherläuft aus denen
es verführerisch riecht. Auf leisen Pfoten folgt der Hund dem Duft
und als der Mensch kurz wegschaut, getraut er sich, seine Nase hineinzustecken.
Jedoch bemerkt der Mensch das und fuchtelt mit den Armen herum und schaut
den Hund böse an. Der Hund fürchtet erneute Schmerzen und beißt
mal hier, mal dort hin. Der Mensch liegt am Boden, doch in dem Augenblick
erinnert sich der Hund an all die Qualen, die er erleiden mußte und
seine Wut wird immer größer und er handelt wie unter einem Zwang.
Er fürchtet, wenn er losläst, dass die Schmerzen niemals mehr
aufhören und hält fest. Dann ein lautes Geräusch! Etwas Warmes
läuft an seinem Körper herunter und ihm schwinden die Sinne.
Dann wird es um ihn herum dunkel. Er hat keine Schmerzen mehr und er kann
nichts mehr hören. Er schwebt ins angenehme Nichts. Die Augen schließen
sich und lautlos geht er dahin, wo seine Leidensgenossen bereits seit langem sind.
Hund: Und weil solche schlimmen Dinge geschehen sind, sollen wir anderen
alle büßen. Die Menschen begreifen nicht, das sie die Bösen sind. Und andere Menschen lassen uns jetzt leiden. Wir bekommen so seltsame Dinger um die Schnauze, die
scheuern an den Leftzen und hindern uns daran zu hecheln, was aber doch
sehr wichtig ist, weil wir nicht anders Schwitzen können. Dann sind
wir auch noch an den Strick gefesselt und wir dürfen uns nicht mehr
frei bewegen. Wir sind darüber verärgert und brummeln auch manchmal
unsere Artgenossen an. Wir verstehen uns ja selbst nicht mehr, da diese
Dinge unsere eigene Sprache unkenntlich machen, was zu Verwechselungen
untereinander führt. Wir langweilen uns und manche lecken sich Zuhause
auf ihren Decken die Pfoten oder wir beißen uns irgendwo bis wir
den Schmerz spüren. Warum nehmen sich einige Menschen das Recht heraus,
uns so zu foltern? Warum darf ich nicht mehr mit meinem Stock oder dem
Ball auf der Wiese toben, was mich immer so angenehm müde macht?
Zuhause darf ich nicht bellen, draußen durfte ich vorher immer, aber mit
diesem Ding auf der Schnauze kann ich es auch dort nicht mehr tun. Der
Ball war auch nichts für die Wohnung, da die anderen Menschen im Haus
sich dadurch gestört fühlen. Wie und Wo sollen wir uns jetzt austoben?
Mensch, ich kann dir leider nicht garantieren, dass ich fröhlich
bleibe und dazu noch immer nett und freundlich bin, alles und jedem gegenüber.
Mir fehlt das Spielen und Rennen und ich möchte auch meine vierbeinigen
Freunde wiedersehen und mit ihnen herumbalgen können. Ihr unterhaltet
euch doch auch und spielt auch Eure Spiele. Ist unser Leben denn weniger
Wert als Eures?
Mensch: Hund, ich weiß was du mir sagen wolltest.
Ich schreibe die Geschichte auf und sorge dafür,
dass noch viele Menschen sie lesen. Und ich hoffe das auch sie begreifen
werden, was du uns damit mitteilen wolltest. Hund, ist es das, was du möchtest?
Mensch: Hund? Hund! Huuunnnd!
Warum sagst du nichts mehr?
Der Hund schaut seinen Menschen offen an und schlägt mit der Rute schnell hin und her.
Er hebt die Pfote und der Mensch begreift, dass der Hund mit ihm spricht.
Er nimmt die Pfote wie zum Handschlag und nimmt sich fest vor die Geschichte weiterzugeben.

Diese Geschichte sollte uns allen zu denken geben (bitte weitergeben)

 


 

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Testament eines Hundes


Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,  
um ihr Heim und alles, was sie haben denen zu hinterlassen,
die sie lieben.      
Ich würde auch solch´ ein Testament machen,  
wenn ich schreiben könnte.      
Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner  
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,  
meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen,
mein Spielzeug und den so geliebten Schoß,
  die sanft streichelnde Hand, die liebevolle Stimme,  
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,  
die Liebe, die mir zu guter Letzt  
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,  
gehalten im liebendem Arm.      
Wenn ich einmal sterbe, dann sag' bitte nicht:
  "Nie wieder werde ich ein Tier haben,  
der Verlust tut viel zu weh!"      
Such Dir ein einsames, ungeliebtes Tier aus  
und gib' ihm meinen Platz.  
Das ist mein Erbe.  
Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,  
was ich geben kann.

 


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Dein Hund


Nichts auf dieser Welt ist uns sicher. Deine eigene Frau mag Dich verlassen. Deine Kinder mögen sich als undankbar erweisen, trotz aller Opfer, die Du für sie gebracht hast.

Deine besten Freunde, denen Du jahrelang vertraut hast, können Dich eines Tages betrügen. Du magst Dein Vermögen verlieren.

Dein Ruf, Deine Ehre können in ein Nichts zerrinnen.

Diejenigen, die am meisten vor Dir in die Knie gesunken sind, werden vielleicht die ersten Steine nach Dir werfen, wenn sie Dich nicht mehr brauchen.

Der einzige, absolute uneigennützige Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt hat, ist sein Hund.

In der ärmsten Hütte ist er genau so glücklich wie im größten Palast; bei Dir will er sein.

Der einzige, der Dich nicht betrügt.

Wenn Du ein Bettler bist, bewacht und verehrt er Dich, als wärest Du ein Prinz. Wenn Du von Haus und Hof vertrieben wirst, wenn sie alle, alle Dich verlassen, Dein Hund verläßt Dich nicht.

Hast Du kein Obdach mehr und mußt im Freien Schlafen, will er keine andere Belohnung als bei Dir zu sein.

Auch wenn Du verhungern müßtest, bliebe er Dir treu. Er hungert mit Dir und küßt und leckt die leere Hand, die ihm kein Futter reichen kann.

Solltest Du plötzlich tot umfallen, er weicht nicht von Dir.

Er muß eher erschossen werden, als das er Dich im Stich ließe.

Bist Du dann in der kühlen Erde, und kennt er die Stelle, dort an Deinem Grab findet man ihn. Er scharrt, als wolle er Dich wieder ausgraben. Er legt seinen Kopf zwischen die Pfoten und trauert um Dich,

- er -
dein bester Freund,
Dein Hund!

 


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Jetzt bin ich berühmt


Heute wurde ich geboren. Eins von zehn. Mein Vater war sehr berühmt. Ich habe eine Menge Halbbrüder und -schwestern. Meine Mutter ist sehr berühmt. Seit sie berühmt wurde, hatte sie immer nur Welpen. Keine liebende Hand, keine lustigen Ausflüge . . . nur Welpen. Sie ist immer sehr traurig, wenn sie von ihr weggehen.

Heute verließ ich mein Heim. Ich wollte nicht weg, deshalb habe ich mich hinter meiner Mutter und drei übrigen Geschwistern versteckt! Ich mochte dich nicht. Aber sie sagten, ich würde eines Tages berühmt sein. Ich frage mich, ob berühmt das gleiche ist wie Spaß und gute Zeiten? Du hast mich aufgehoben und weggetragen, obwohl es Dich gestört hat, daß ich mich vor dir versteckt habe. Ich glaube nicht, daß Du mich mochtest.

Mein neues Heim ist weit weg. Ich bin verstört und ängstlich. Mein Herz sagt: Sei tapfer. Meine Verwandten sind es auch. Ob sie auch in gute Hände kamen wie ich? Ich bin hungrig, weil zuviel essen schlecht für meine Knochen ist. Ich kann nicht beißen oder schnappen, wenn die Kinder gemein zu mir sind. Ich laufe einfach weg und spiele und tue so, als ob ich auf einer großen Wiese bin mit Schmetterlingen, Rotkehlchen und Fröschen.

Ich weiß nicht, warum sie mich treten. Ich bin still, aber der Mann schlägt mich und sagt laute Dinge. Die Frau gibt mir keine guten Sachen, wie ich sie bei meiner Mutter hatte. Sie wirft nur trockenes Futter auf den Boden und geht weg, bevor ich nah genug zum Berühren und Schmusen kommen kann. Manchmal riecht mein Futter schlecht, aber ich esse es trotzdem.

Heute bekam ich zehn Welpen. Sie sind so wundervoll und warm. Bin ich jetzt berühmt? Ich wünschte, ich könnte mit ihnen spielen, aber sie sind so klein. Ich bin so jung und verspielt, daß es schwer ist, hier in dem Loch unter dem Haus zu liegen und meine Welpen zu säugen. Jetzt weinen sie. Ich zerkratze und zerreiße mein Fell. Ich wünschte, jemand würde mir etwas Futter hinwerfen. Ich bin auch sehr durstig.

Jetzt habe ich nur noch acht. Zwei wurden während der Nacht kalt und ich konnte sie nicht warm machen. Sie sind tot. Wir sind alle sehr schwach. Vielleicht können wir etwas Futter bekommen, wenn ich sie auf die Veranda trage?

Heute haben sie uns weggeholt. Es war zuviel Aufwand, uns zu füttern und jemand kam, um uns zu holen. Jemand schnappte meine Welpen, sie weinten und winselten. Wir wurden in einen Lastwagen mit Boxen getan. Sind meine Babies jetzt berühmt? Ich hoffe es, denn ich vermisse sie. Sie sind weg.

Der Ort riecht nach Urin, Angst und Krankheit. Warum bin ich hier? Ich war genau so schön wie meine Verwandten. Ich bin hungrig, schmutzig, in Panik und unerwünscht. Vielleicht das Schlimmste, unerwünscht zu sein. Niemand kam, obwohl ich lieb zu sein versuchte.

Heute kam jemand. Sie legten mir ein Band um den Hals und führten mich zu einem Raum, der sehr sauber war und einen glänzenden Tisch hatte. Sie hoben mich auf den Tisch. Jemand hielt mich und streichelte mich. Ich fühlte mich so gut!!! Dann fühlte ich mich müde und lehnte mich hinüber zu demjenigen, der mich gestreichelt hatte.

Jetzt bin ich berühmt: Heute hat sich jemand um mich gekümmert !

 


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Eines Abends...


... eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger
ein Licht leuchten sehen, und Du meinst zu wissen,
woher es kommt ...

... eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger
eine Sternschnuppe versinken sehen und Du meinst zu wissen,
wer sie Dir geschickt hat ...

... eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger
den Mond versinken sehen, und Du meinst zu wissen,
wer immer noch an Dich denkt ...

... eines Abends wirst Du über Deinem Zwinger
kein Licht mehr leuchten sehen, denn der Mensch,
an den Du immer noch denkst, hat längst angefangen,
Dich zu vergessen ...


von: S. Meusel

 


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Herr - warum ?


Bitte Herr, ich möchte nicht mehr verletzt werden. Wusstest du, dass ich nur wollte, dass du mich liebst und dass du mir viel Lob und Zuneigung gibst?

Warum hast du mich angeschrien und angebrüllt als ich mich schlecht benahm? Manchmal hast du mich auch misshandelt. Erinnere Dich, Du warst es, der beschloss mich nach Hause zu nehmen. Warum hast deine Meinung geändert, nachdem du mich von meiner Mutter und meinen Geschwistern getrennt hast? War ich nicht mehr der gleiche, weiche, liebenswerte und kuschelige Welpe? War es falsch von mir zu erwarten, dass du meine neue Familie bist?

Als ich in dein Heim machte, war ich nicht so dumm wie du es brülltest. Es war für mich einfach natürlich überall und zu jederzeit irgendwo hinzumachen. Glaubst du wirklich ich wollte versuchen dir zu missfallen? Ich verstand einfach nicht, was du von mir erwartest. Kannst du dir vorstellen, wie gedemütigt und bedrückt ich war, als du mein Gesicht in den Dreck gestoßen und mich hinausgeworfen hast? Oder wie du mich quer durch das Zimmer getreten hast und mich einen blöden, dummen Köter genannt hast? Ich habe, genau wie du, empfindliche und starke Gefühle.

Wie konnte ich wissen, dass deine neuen Stiefel kein Spielzeug waren? Es war so langweilig ganz allein zu Hause zu sein und nichts zu tun haben. Ich wollte nur etwas zum Spielen und zum darauf rumkauen. Wusstest du, dass mein armer Körper mich noch Tage danach schmerzte? Und doch hast du dich gewundert, warum ich wimmerte und bei jeder Berührung zurückschreckte.

An jenen kalten Winternächten, an denen ich zitternd mit an das Glas gepresster Nase dastand und leise wimmerte um hereingelassen zu werden, hast du mich einfach ignoriert. Vor langer Zeit lernte ich nicht zu bellen. Ich fühle immer noch deine Schläge auf meinen Kopf als du mich anschriest still zu sein. Dort drin hast du gesessen, warm und gemütlich an deinem Feuer, hast Wein getrunken und dein Lieblingsbuch gelesen. Oh, wie habe ich mich nach deiner Gesellschaft gesehnt. Nur an deiner Seite zu liegen oder vielleicht zusammengerollt zu deinen Füßen wo du mich ab und zu berühren konntest. Konntest du nicht verstehen, dass ich deine Liebe und Zuneigung brauchte, genau wie dir meine geben wollte? Vielleicht war es dir einfach egal.

Erinnerst du dich wie du dich über meine Haare aufgeregt hast, mir gesagt hast, ich sei ein stinkender, verwahrloster Hund? Glaubst du nicht, ich würde es geschätzt haben gebadet und gebürstet zu werden? Mein Aussehen ist wichtig für mein Selbstbewusstsein - genau wie für dich.

Du nahmst mich nicht einmal mit, um Spaß zu haben. Immer wenn du in die Berge wandern gingst, ließest du mich alleine Zuhause. Hast du dir nie gedacht, dass es mir gefallen würde zu rennen und neue Sachen zu erkunden? Ich wäre schon glücklich gewesen, wenn du nur Ball mit mir gespielt hättest. Aber nein, du hattest keine Zeit für mich. Ich fühlte mich, als ob ich ein Mühlstein um deinen Hals wäre.

Wie würde es dir gefallen allein zu leben, ohne Sozialkontakte, aus dreckigem Geschirr zu Essen und zu Trinken? Kannst du mein Bett riechen? Es hätte schon vor Monaten gewaschen werden müssen.

Nun sieh mich an! Erst 18 Monate und zum Sterben verurteilt. Sie sagen, dass ich unberechenbar bin, dass ich gefährlich und bösartig sein könnte. Das ist nicht wahr! Ich bin nicht so gemein wie sie sagen. Es ist nur, dass ich soviel Angst habe, dass mir wieder wehgetan wird und dann ohne zu Denken reagiere. Später tut mir mein Verhalten leid und ich bedauere dass ich mich nicht beherrschen kann.

Wenn nur jemand versuchen würde mich zu verstehen und mir helfen würde meine Ängste zu überwinden! Ich brauche nur jemand bei dem ich mich sicher fühlen kann, dem ich vertrauen kann. Jemanden der mir vertrauen will. Ich habe mich innerlich nicht verändert, ich bin immer noch der Spass-liebende liebevolle Welpe, der ich war. Ich brauche Hilfe, um diese Gefühle noch einmal ausdrücken zu können.
 


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Seesterne


Als der alte Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen jungen Mann, der Seesterne aufhob und ins Meer warf.
Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue.
Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang hier liegen bleiben.

„Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und Tausende von Seesterne liegen hier,“ erwiderte der Alte. „ Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“

Der junge Mann blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen. Dann meinte er:

„Für diesen hier macht es einen Unterschied!"
 


 

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Tod eines Pelztieres...


Er rennt und rennt.
Über eine Wiese.
Durch das Gebüsch.
An einem Stamm hoch.
Mit elegantem Bogen taucht er ins Wasser,
paddelt in die Tiefe.
...ein Biss ins Ohr schreckt ihn hoch.
Er faucht und beisst zurück.
Der Zellengenosse fletscht die Zähne.
Der unsägliche Gestank vom Kot der hunderttausend
anderen Nerze sticht in seine Nase.
Der Ausflug war wieder nur ein Traum.
Wie in den zweihundertvierzig Nächten seit seiner Geburt.
Zweihundertvierzig Tage "Leben" im engen Gitterkäfig.
In einem von fünfzigtausend Käfigen, die in langen Reihen stehen.
Zweihundertvierzig monotone, stinkende, von Abscheu, Aggressionen
und Schmerzen erfüllte Tage.
Fressen, saufen, koten.
Immer auf der Hut vor Angriffen der Zellengenossen.
Immer von inneren Kräften vorangetrieben, den Bewegungs-
drang auf kleinstem Raum abzureagieren.
Vor - auf - zurück - ab. Vor - auf -zurück - ab.
Bis zur Erschöpfung.
Kurzer Schlaf.
Träume von ungebändigter Freiheit.
Jetzt is die Monotonie gerissen.
Gestern gab es nichts zu fressen.
Heute auch nicht.
Das Geschrei rundum ist lauter, intensiver.
Da, eine Menschenfaust im dicken Handschuh packt ihn.
Er quietscht.
Seine Nase wird brutal in ein Loch gesteckt.
Heisse Gase stechen ihn.
Seine Sinne schwinden.
Die Menschenfäuste drücken seinen Kopf über den Hals zurück.


Ich frage Sie
"Können Sie jetzt noch ruhigen Gewissens ein Pelz tragen?"

 


 

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Wählt ihr die Tränen?


Der kleine rote Kater blieb plötzlich stehen. Hinter ihm spielten Kätzchen auf einer bunten Sommerwiese, jagten einander und rauften spielerisch. Es sah so fröhlich aus, aber vor ihm, im klaren ruhigen Wasser des Teiches, sah er seine Mommy. Und sie weinte bitterlich. Er tapste ins Wasser und versuchte, sie zu berühren und als er das nicht konnte, hüpfte er hinein. Nun war er ganz naß und Mommys Bild tanzte auf den Wellen fort.
"Mommy!" rief er. "Ist etwas nicht in Ordnung?"

Der kleine rote Kater drehte sich um. Eine Dame stand am Ufer des Teiches, mit traurigen, aber liebevollen Augen. Der kleine rote Kater seufzte und kletterte aus dem Wasser.

"Das muß ein Fehler sein", sagte er. "Ich sollte nicht hier sein".

Er sah zurück ins Wasser und das Bild seiner Mommy spiegelte sich wieder darin.

"Ich bin doch noch ein Baby. Mommy sagt, das muß ein Irrtum sein. Sie sagt, ich darf gar nicht hier sein".

Die freundliche Dame seufzte und setzte sich ins Gras. Der kleine rote Kater kletterte in ihren Schoß. Es war nicht Mommys Schoß, aber es war fast genauso gut. Als sie begann, ihn zu streicheln und genau dort unter dem Kinn zu kraulen, wo er es am liebsten mochte, fing er fast gegen seinen Willen zu schnurren an.

"Ich fürchte, es ist kein Fehler. Es ist Dir bestimmt, hier zu sein, und Deine Mommy weiß es tief in ihrem Herzen" sagte die Dame.

Der kleine rote Kater seufzte und lehnte seinen Kopf an den Fuß der Dame.

"Aber sie ist so traurig. Es tut mir so weh, sie so weinen zu hören. Und auch Daddy ist traurig".

"Aber sie wußten von Anfang an, daß dies geschehen würde".

"War ich denn krank?"

Das überraschte den kleinen roten Kater. Niemand hatte jemals etwas darüber gesagt und er hatte oft zugehört wenn sie dachten, er schliefe. Sie sprachen stets nur darüber, wie süß er doch war und wie schnell er gewachsen war.

"Nein, sie wußten nicht, daß Du krank warst", sagte die freundliche Dame. "Aber dennoch wußten sie, daß sie die Tränen gewählt hatten".

"Nein, das taten sie nicht", sagte der kleine rote Kater. "Wer würde schon Tränen wählen?"

Sanft küßte die Dame sein Köpfchen. Er fühlte sich sicher und warm und geliebt - aber er war noch immer voll Sorge um seine Mommy.

"Ich will Dir eine Geschichte erzählen", sagte die Dame.

Der kleine rote Kater sah auf und sah die anderen Tiere näher kommen. Katzen - Big Boy und Snowball, Shamus und Abby und auch Little Cleo und Robin. Merlin, Toby und Iggy und Zachary , Sweetie, Kamatta und Obie. Hunde auch - Sally, Baby und Morgan, Rocky und Belle. Sogar eine Eidechse namens Clyde und einige Ratten und ein Hamster namens Odo. Alle legten sich erwartungsvoll ins Gras rund um die Dame und sahen wartend zu ihr auf. Sie lächelte und begann:

Vor langer, langer Zeit gingen die kleinen Engel zum Oberengel und baten ihn um Hilfe, weil sie so einsam waren. Der Oberengel brachte sie zu einer großen Mauer mit vielen Fenstern und ließ sie aus dem ersten Fenster auf alle möglichen Dinge schauen - Puppen und Stofftiere und Spielzeugautos und vieles mehr.

"Hier habt ihr etwas, das ihr lieben könnt,", sagte der Engel. "Diese Dinge werden eure Einsamkeit vertreiben".

"Oh, vielen Dank", sagten die kleinen Engel. "Das ist gerade, was wir brauchen".

"Ihr habt das Vergnügen gewählt", erklärte ihnen der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

"Dinge kann man schon lieben", meinten sie. "Aber sie kümmern sich nicht darum, daß wir sie lieben".

Der Oberengel führte sie zum zweiten Fenster. Sie sahen hinaus und sahen alle möglich Arten wilder Tiere.

"Ihr könnt diese Tiere lieben", sagte er. "Sie werden wissen, daß ihr sie liebt."

Die kleinen Engel waren begeistert. Sie liefen hinaus zu den Tieren. Einer gründete einen Zoo, ein anderer ein Naturschutzgebiet, einige fütterten die Vögel.

"Ihr habt die Befriedigung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber nach einiger Zeit kamen die kleinen Engel zurück.

"Sie wissen, daß wir sie lieben", sagten sie. "Aber sie lieben uns nicht wieder. Wir möchten auch geliebt werden."

So führte sie der Oberengel zum dritten Fenster und zeigte ihnen die Menschen.

"Hier sind Menschen zum Lieben", erklärte er ihnen.

Die kleinen Engel eilten hinaus zu den Menschen.

"Ihr habt die Verantwortung gewählt", sagte der Oberengel.

Aber bald waren sie wieder zurück.

"Menschen kann man schon lieben", klagten sie "aber oft hören sie auf, uns zu lieben und verlassen uns. Sie brechen unsere Herzen."

Der große Engel schüttelte den Kopf.

"Ich kann euch nicht mehr helfen. Ihr müßt mit dem zufrieden sein, was ich euch gegeben habe."

Da entdeckte einer der kleinen Engel ein weiteres Fenster und sah kleine und große Hunde und Katzen, Eidechsen, Hamster und Frettchen. Die anderen liefen herbei und bestaunten sie.

"Was ist mit denen?" riefen sie.

Aber der Oberengel schob sie vom Fenster weg.

"Das sind Gefühlstrainer", sagte er. "Aber wir haben Probleme mit ihrem Operating System."

"Würden sie wissen, daß wir sie lieben?" fragte einer.

"Ja", erwiderte der Oberengel widerstrebend.

"Und würden sie uns wiederlieben?" fragte ein anderer.

"Ja", erwiderte der große Engel.

"Werden sie je aufhören, uns zu lieben?" riefen sie.

"Nein", gestand der große Engel. "Sie werden euch für immer lieben."

"Dann sind sie genau das, was wir uns wünschen", riefen die kleinen Engel.

Aber der Oberengel war sehr aufgeregt.

"Ihr versteht nicht", erklärte er ihnen. "Ihr müßt sie füttern. Und ihr müßt ihre Umgebung reinigen und immer für sie sorgen."

"Das tun wir gerne", riefen die kleinen Engel. Und sie hörten nicht zu. Sie beugten sich nieder und nahmen die zahmen Tiere in die Arme und die Liebe in ihrem Herzen spiegelte sich in den Augen der Tiere.

"Sie sind nicht gut programmiert" rief der Oberengel, "es gibt keine Garantie für sie. Wir wissen nicht, wie lange sie halten. Manche hören sehr rasch auf zu funktionieren, und manche halten länger!"

Aber das kümmerte die kleinen Engel nicht. Sie drückten die warmen weichen Körperchen an sich und ihre Herzen füllten sich mit Liebe, so daß sie fast zersprangen.

"Wir haben unsere Chance!" riefen sie.

"Ihr versteht nicht", versuchte es der Oberengel zum letzten Mal. "Sie sind so gemacht, daß selbst der Haltbarste von ihnen euch nicht überleben wird. Euer Schicksal wird sein, durch ihren Verlust zu leiden!"

Die kleinen Engel betrachteten die Tiere in ihren Armen und schluckten. Dann sagten sie tapfer: "Das macht nichts. Es ist ein fairer Tausch für die Liebe, die sie uns geben."

Der Oberengel sah ihnen nach und schüttelte den Kopf.

"Nun habt ihr die Tränen gewählt", flüsterte er.

"Und so ist es auch geblieben", meinte die freundliche Dame. "Und jede Mommy und jeder Daddy weiß das. Wenn sie euch in ihr Herz schließen, wissen sie, daß ihr sie eines Tages verlassen werdet und sie weinen müssen."

Der kleine rote Kater setzte sich auf.

"Warum nehmen sie uns dann zu sich?" fragte er erstaunt.

"Weil auch nur eine kurze Zeit eurer Liebe den Kummer wert ist."

"Oh", sagte der kleine Kater und starrte wieder in den Teich. Da war noch immer das Bild seiner Mommy, weinend.

"Wird sie jemals aufhören zu weinen?"

Sie nickte. "Sieh, der Oberengel bedauerte die kleinen Engel. Er konnte die Tränen nicht wegzaubern, aber er mochte sie besonders."

Sie tauchte die Hand in den Teich und ließ das Wasser von ihren Fingern tropfen.

"Er machte heilende Tränen aus diesem Wasser. Jede Träne enthält ein bißchen von der glücklichen Zeit und all dem Schnurren und Streicheln und der Freude an Dir. Wenn Deine Mommy weint, heilt ihr Herz. Es mag seine Zeit dauern, aber durch ihre Tränen fühlt sie sich besser. Nach einiger Zeit wird sie nicht mehr so traurig sein, wenn sie an Dich denkt, und sich nur der schönen Zeit erinnern. Und sie wird ihr Herz wieder für einen neues Kätzchen öffnen."

"Aber dann wird sie eines Tages wieder weinen!"

Die Dame lächelte ihn an und stand auf.

"Aber sie wird auch wieder jemanden liebhaben. Daran wird sie denken".

Sie nahm Big Boy und Snowball in ihre Arme und kraulte Morgan genau dort am Ohr, wo sie es so mochte.

"Sieh nur, die Schmetterlinge kommen. Sollen wir nicht spielen gehen?"

Die anderen Tiere liefen voraus, aber der kleine rote Kater wollte seine Mommy noch nicht verlassen.

"Werden wir jemals wieder zusammen sein?" Die freundliche Dame nickte.

"Du wirst in den Augen jeder Katze sein, die sie ansieht. Und sie wird Dich im Schnurren jeder Katze hören, die sie streichelt. Und spät in der Nacht, wenn sie einschläft, wirst Du ihr nahe sein und ihr werdet beide Frieden haben. Und bald, eines Tages, wirst Du ihr einen Regenbogen senden, damit sie weiß, daß Du in Sicherheit bist und hier auf sie wartest."

"Das gefällt mir", sagte der kleine rote Kater und warf einen letzten langen Blick auf seine Mommy.

Er sah ihr Lächeln unter ihren Tränen und wußte, daß ihr eingefallen war, wie er fast in die Badewanne gefallen wäre.

"Ich hab' dich lieb, Mommy", flüsterte er. "Es ist schon okay, wenn Du weinst".

Er blickte zu den anderen, die spielten, und lachten mit den Schmetterlingen.

"Oh, Mommy! Ich gehe jetzt spielen, okay? Aber ich werde immer bei Dir sein, das verspreche ich."

Dann wandte er sich um und lief den anderen nach.....

Nun, habt ihr auch die Tränen gewählt?

 


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Die Geschichte von der Traurigkeit ...


Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: „ Wer bist du?“
Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. „ Ich? Ich bin die Traurigkeit„, flüsterte die Stimme stockend und so leise, daß sie kaum zu hören war. „Ach, die Traurigkeit!„ rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. „Du kennst mich?„ fragte die Traurigkeit mißtrauisch. „Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet.„ „Ja, aber.....„, argwöhnte die Traurigkeit, „warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?„ „ Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, daß du jeden Flüchtigen einholst. Aber was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?„

„ Ich.....ich bin traurig„, antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. „ Traurig bist du also„, sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. „Erzähl mir doch, was dich so bedrückt.„ Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. „Ach, weißt du„, begann sie zögernd und äußerst verwundert, „ es ist so, daß mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.„ Die Traurigkeit schluckte schwer. „ Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: man muß sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge w einen . Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen.„ „ Oh ja„, bestätigte die alte Frau, „ solche Menschen sind mir schon oft begegnet.„

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. „ Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.
Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, daß ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.„ Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
„ Weine nur, Traurigkeit„, flüsterte sie liebevoll, „ ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.„ Die Traurigkeit hörte auf zu w einen . Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: „ Aber......aber – wer bist eigentlich du?„ „Ich?„ sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. „ Ich bin die Hoffnung.„

 


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Umsonst gestorben !


Sie saß am PC wie fast jeden Abend.
Immer wenn sie nach Hause kam,
setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte.

Aber en diesem Tag war es anders.
Sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf
und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie drüber nach,
wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details,

wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte
wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt;
zu weit zum Besuchen. Sie konnte ihm vertrauen,
konnte sich los lassen, konnte sich fallen lassen,
wenn sie mit ihm Chattete,
was sie sonst nicht konnte.

In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.
Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen
und ihre Gefühle freien lauf lassen.
Doch dass sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat
zu verlieben, doch nun war es passiert;
sie konnte nicht dagegen machen.

Es vergingen einige Tage.
Sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag,
an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte
und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht.
Sonst war er immer da.
Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischen gekommen war
und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.
Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm.
Als sie den Betreff las,
stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...
Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ.
Im Betreff stand:
Es tut mir leid, ich mag dich nicht...
Sie machte die Mail auf...
Na du!
Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher
sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.Ich bin nicht der, den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch,
kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem.
Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich jetzt auch in Ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.
------
Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,
als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen,
die sich in sie hineinbohrten.
Sie war alleine daheim; zum Glück.
So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl,
als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen...
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte.
Der sie alles über sich erzählt hatte.
Doch es war alles nur Show...
Er war nicht real.
Diese Person, die sie liebte, hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben.
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
Und das schlimmste war immer noch,
dass er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können..
Aber wieso so?
Und wieso gerade sie und nicht
eine andere naive Chatterin?

Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern,
dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte....
Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang ..
Keine neuen Nachrichten...

Der Deckel des Röhrchens spickte weg,
als sie es auf machte. Darin einige weisse Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.
Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft, es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.

Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei,
dachte sie sich und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete
konnte man nicht sagen.
Es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer,
die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.

Der Kopf sank auf die Tastatur,
ihre Augen schlossen sich...
Das Herz wurde immer langsamer
alles schlief ein. Für immer.

Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.

Und auf dem Bildschirm eine Nachricht.
Irgendwer musste sie geöffnet haben.
Darin stand:

Hallo!
Gott, was hat denn mein Bruder für ein Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...
Glaub mir bitte.. Ich könnte dir niemals weh tun..
Denn ich liebe dich.

( Verfasser Unbekannt )

Lasst es euch eine Warnung sein,
einen Menschen zu verarschen
den Ihr nicht kennt..denn Ihr wisst nicht was er fühlt !!!

Zum Kopieren und verbreiten gedacht

 


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Gefahr im Internet !


Dies ist eine wahre Geschichte,
eines 14-jährigen Mädchens aus North Carolina.
Lies diese Geschichte und nimm sie Dir zu Herzen.
Es könnte auch Dich betreffen.
Pass auf Dich auf!

Schritte ...

Shannon konnte die Fußschritte hinter sich hören,
als sie nach Hause ging.
Der Gedanke, dass sie verfolgt wird,
lies Ihr Herz schneller schlagen.

"Du bist lächerlich," sagte Sie sich selbst,
„niemand verfolgt dich."
Um sicher zu gehen beschleunigte Sie Ihr Schritttempo,
doch die Schritte glichen sich Ihren an.

Sie hatte Angst, nach hinten zu sehen und sie war froh,
dass sie fast zu Hause war.
Shannon sagte ein schnelles Gebet:
"Gott, bitte lass mich sicher nach Hause kommen."

Sie sah das Außenlicht brennen
und rannte den Rest des Weges, bis zum Haus.

Erst mal drinnen,
lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür,
erleichtert in den sicheren
vier Wänden ihres Zuhause zu sein.
Sie sah aus dem Fenster um nach zu sehen,
ob jemand da draußen war.
Der Gehweg war leer.

Nach dem Durchblättern Ihrer Bücher entschloss sie sich,
einen Snack zu sich zu nehmen und online zu gehen.

Sie loggte sich unter Ihren Nicknamen ByAngel213 ein.

Sie sah in Ihre Buddyliste und stellte fest,
dass GoTo123 online ist.

Sie schickte ihm eine Nachricht.

ByAngel213: „Hi. Ich bin froh dass du online bist!
Ich hab geglaubt, dass mich jemand nach Haus verfolgt hat.
Es war total komisch!“

GoTo123: „Du guckst zu viel Fern.
Wieso sollte dich jemand verfolgen?
Wohnst du nicht in einer sicheren Gegend?“

ByAngel213:
„Natürlich wohne ich in einer sicheren Gegend.
Ich nehme an, dass ich mir das nur eingebildet habe,
denn ich hab niemanden gesehen,
als ich aus dem Fenster geschaut habe.“

GoTo123: „Es sei denn,
du hast deinen Namen übers Internet raus gegeben.
Das hast du doch nicht gemacht oder?“

ByAngel213: „Natürlich nicht.
Ich bin doch nicht doof, weist du?“

GoTo123: „Hattest du ein Softball- Spiel
nach der Schule heute?“

ByAngel213: „ Ja, und wir haben gewonnen!!“

GoTo123: „Das ist Klasse!
Gegen wen habt Ihr gespielt?“

ByAngel213: „Wir haben gegen die Hornets gespielt.
Deren irre Uniformen sind total schrecklich!
Sie sehen aus wie Bienen.“

GoTo123: „In welchem Team spielst du?“

ByAngel213: „Wir sind die Canton Cats.
Wir haben Tigerpfoten auf unseren Uniformen.
Die sind total cool!”

GoTo123: ”Hast du gepitched?”

ByAngel213: „Nein, ich spiele second Base.
Ich muss weg.
Meine Hausaufgaben müssen fertig sein,
bevor meine Eltern nach hause kommen.
Ich will sie nicht verärgern. CU!“

GoTo123: „Bis dann. CU!“

Während dessen......

GoTo123 ging zum Mitglieds Menü
und begann die Suche nach ihrem Profil.
Als er es fand, markierte er es und druckte es aus.
Er holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben,
was er bis jetzt über Angle wusste.

Ihr Name: Shannon

Geburtsdatum: Jan. 3, 1985 Alter:13

Staat in dem sie wohnt: North Carolina

Hobbies: Softball, Chore, Skating und Shoppen.

Neben dieser Information, wusste er,
dass sie in Canton wohnt,
weil sie es ihm grade gesagt hatte.
Er wusste, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war,
und das jeden Nachmittag
bis Ihre Eltern von der Arbeit kommen.
Er wusste, dass sie im Schulteam
Donnerstag Nachmittag Softball spielt.
Und dass sich das Team Canton Cats nennt.
Ihre Glückszahl 7
ist auf dem Rücken Ihrer Uniform gedruckt.
Er wusste, dass sie im siebten Schuljahr
der Canton Junior High School war.
Das hatte sie ihm erzählt.
All dies in einer Unterhaltung, die sie Online hatten.
Er hatte jetzt genug Information, um sie zu finden.

Shannon erzählte Ihren Eltern nichts
von dem Geschehnis auf dem Weg nach Haus.
Sie wollte nicht, dass sie Ihr eine Szene machen
und ihr verbieten, zu Fuß nach Haus zu gehen
nach dem Softball Spiel.
Eltern übertreiben immer maßlos
und Ihre waren die schlimmsten.
Sie wünschte, sie wäre kein Einzelkind.
Wenn sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte,
dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.

Bis Donnerstag hatte Shannon
die Fußschritte längst vergessen.
Sie war grad mitten im Spiel als sie merkte,
dass jemand sie an starrte.
In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein.
Sie sah von Ihrem second Base nach oben,
um fest zu stellen, dass ein Mann sie genau beobachtete.
Er lehnte sich gegen den Zaun
und lächelte, als sie ihn ansah.
Er sah überhaupt nicht angsteinflössend aus
und sie vergaß schnell wieder Ihre Bedenken.

Danach saß er auf einer Bank in Ihrer Nähe,
als sie noch kurz mit dem Trainer sprach.
Sie bemerkte sein Lächeln und ging an ihm vorbei.
Er nickte und sie lächelte zurück.
Ihm fiel der Name auf dem Rücken Ihres Trikots auf
und er wusste, dass er sie gefunden hatte.
Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her.
Sie waren nur ein paar Häuser
von Shannons zu Hause entfernt.
Und als er wusste, wo sie wohnt,
ging er schnell zurück zum Park,
um sein Auto zu holen.
Jetzt musste er warten.

Er entschloss sich etwas zu essen
bis die Zeit gekommen war,
nach Shannons Haus zu gehen.
Er fuhr zu einem Schnellrestaurant
und blieb dort bis es Zeit war seinen Schritt zu machen.

Shannon war in Ihrem Zimmer,
als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte.
"Shannon, komm her," rief ihr Vater.
Er hörte sich besorgt an,
und sie konnte sich keineswegs vorstellen, warum?
Sie ging ins Zimmer,
als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen sah.

"Setz dich," fing ihr Vater an,
„dieser Mann hat uns grade eine sehr
interessante Geschichte über dich erzählt."

Shannon ging zu einem Stuhl gegenüber im Raum.
Wie konnte er ihren Eltern
überhaupt irgend etwas erzählen?
Sie hatte ihn bis heute noch nie zu vor gesehen!

"Weißt du, wer ich bin? Shannon?"
fragte der Mann sie.

"Nein," antwortete Shannon.

"Ich bin ein Polizist und dein Online Freund, GoTo123."

Shannon war erstaunt.

"Das ist nicht möglich!
GoTo ist ein Kind in meinem Alter!
Er ist 14 und wohnt in Michigan!"

Der Mann lächelte.
"Ich weiß, dass ich dir das erzählt habe,
aber es war nicht wahr.
Siehst du, Shannon, es gibt Menschen Online,
die nur so tun als wenn sie Kinder wären.
Ich war einer von denen.
Doch während andere es machen
um Kinder zu finden und Ihnen weh zu tun,
gehöre ich zu der Gruppe, die es macht,
um Kinder zu schützen.
Ich bin her gekommen um dich zu finden
und um dir bei zu bringen wie gefährlich es sein kann,
zu viel Information raus zu geben
an Menschen übers Internet.
Du hast mir genug erzählt,
um es mir leicht zu machen,
dich zu finden.
Dein Name, die Schule, die du besuchst,
der Name deines Ball Teams,
und die Position, in der du spielst.
Die Nummer und der Name auf deinem Trikot
machten das Finden nur noch einfacher."

Shannon war immer noch erstaunt.

"Du wohnst nicht in Michigan?"

Er lachte. "Nein, ich wohne in Raleigh.
Es hat dir ein sicheres Gefühlgegeben zu glauben,
dass ich so weit weg wohne, nicht wahr?"

Sie nickte.

"Ich hatte Freunde , Ihre Tochter war genau wie du,
nur hatte sie nicht so viel Glück.
Der Mann fand sie und tötete sie,
während sie allein zu Haus war.
Kindern wird beigebracht,
nie jemanden zu sagen, wenn sie allein zu Hause sind,
jedoch tun sie es ständig, online.
Sie tricksen dich aus, Informationen raus zu geben,
ein wenig hier, ein wenig da.
Bevor du es weißt, hast du ihnen genug erzählt,
damit sie dich finden können,
ohne dass du es überhaupt bemerkt hast.
Ich hoffe, dass du daraus etwas gelernt hast
und demnächst vorsichtiger bist."

"Das werd ich " versprach Shannon.

"Wirst du anderen davon erzählen,
damit sie auch sicher sind?"

"Das verspreche ich!

Lasst es euch eine Warnung sein
zuviel von euch zu erzählen !!!

( Verfasser Unbekannt )

Zum Kopieren und verbreiten gedacht

 


 

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