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Tierschutz in Spanien


Qelle: www.Tierschutz.de
Qelle: www.Tierschutz.de

Im Oktober 03 wurde in Spanien ein Tierschutzgesetz erlassen. Allerdings hapert es an der Umsetzung des Gesetzes. Frei nach dem Motto: „Was vorher erlaubt war, kann nun doch nicht verboten sein.“ Selbst die Polizei sieht dies noch genauso. Sehr zum Leidwesen der Tiere.
 

Etwa 20.000 Hunde landen jährlich in den Perreras den Tötungsstationen in Spanien. Dies ist nur ein Bruchteil derer die von ihren Besitzern entsorgt werden.
 

Noch immer gibt es dort Zoohandlungen, die kleine Welpen in Käfigen (kaum größer als sie selbst) zum Verkauf anbieten. Zwingerhunde, die in kleinen Verschlägen dahin vegetieren (in Spanien gibt es keine  Verordnung, die besagt wie genau ein Hund im Zwinger zu halten ist, welche Größe ein Zwinger haben sollte usw.) . Kettenhunde, die noch nie auch nur 5 Minuten von ihrer Kette gelassen wurden, denen oftmals sogar das Halsband in das Fleisch einschneidet, da dieses nie gelockert und weitergestellt wurde. Weggeworfene und ausgesetzte, an Körper und Geist gequälte Hunde.

Ein unvorstellbares Leid.

 


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Straßenhunde in Spanien


Quelle: www.Tierschutz-spanien.de
Quelle: www.Tierschutz-spanien.de

Nicht alle Hunde die auf den Straßen Spaniens leben sind auch wirklich Straßenhunde. Ein paar von ihnen haben Besitzer. In vielen Fällen kümmert der Besitzer sich jedoch nicht groß um die Hunde.

Straßenhunde vermehren sich unkontrolliert, da die Bevölkerung meist noch nicht mal über Kastrationen aufgeklärt ist, diese zu teuer sind oder sie es nicht für nötig befinden.
 

Wilde Straßenhunde:

Hunde, die auf der Straße geboren sind, und dort in kleinen Rudeln leben. Sie haben kaum Bezug zum Menschen, und meiden diese so gut es geht. Sie schlafen meist in Erdlöchern und suchen ihr Futter in der Umgebung ihres Schlafplatzes. Diese so genannten wilden Straßenhunde sind kaum einzufangen und zu sozialisieren. Sie  verbringen meist ihr ganzes Leben auf der Straße.
 

Nicht wilde Straßenhunde:

Hunde, die nicht auf der Straße geboren sind, die ausgesetzten und verstoßenen, die nicht mehr erwünscht sind. Diese Hunde haben meist eine starke Bindung an Menschen. Sie suchen oft die Nähe von Menschen, kommen in den meisten Fällen freudig angelaufen wenn man sich ihnen nähert, und lassen sich oft problemlos einfangen. Diese Hunde suchen sich vielfach Schlafplätze in der Nähe von Menschen. Ihr Futter finden sie meistens auf Müllsammelplätzen oder erbetteln es von tierlieben Touristen.

Straßenhunde sind wie in allen anderen Ländern, auch in Spanien nicht gerne gesehen. Für diese Hunde drohen viele Gefahren. Jäger schießen auf sie, Autos versuchen sie zu überfahren, Menschen bewerfen sie mit Steinen , vergiftete Futterköder werden ausgelegt, sie werden gequält, verbrannt, geschlagen usw. Die meisten Straßenhunde werden nicht alt.
 

Hundefänger

Eine weitere große Gefahr für die Straßenhunde geht von den Hundefängern aus. In Spanien gibt es zwei Arten von Hundefängern.
 

Legale Hundefänger:
Diese Hundefänger fahren im Auftrag der Gemeinden ihre Touren. Sie fangen die Hunde ein und bringen diese direkt in die Tötungsstationen.
 

Illegale Hundefänger:
Die illegalen Hundefänger fangen Hunde ein, und verkaufen sie an Versuchslabore.

 


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Hundezucht für den Verkauf in Zoohandlungen


Quelle: www.tiervermittlung.org
Quelle: www.tiervermittlung.org

Hunde werden von etlichen skrupellosen kommerziellen Massen Hundezüchtern unter brutalsten Bedingungen gezüchtet und aus reiner Gewinnsucht werden Welpen überall massenhaft tierquälerisch in kleinen Glaskästen oder Käfigen zum Verkauf angeboten. Die Elterntiere werden in viel zu kleinen, kalt-nassen Verließen gehalten unter übelsten Bedingungen. Dort auch bringen sie ihre Babys zur Welt und versorgen diese. Freiheit, spielen, Zuneigung oder im Garten tollen, kennen diese Tiere nicht.

Solange aus Profitgier von gewissenlosen Händlern die Massenzucht und der Hunde Verkauf in Futterläden, in Supermärkten und auf Dorfmärkten stattfinden darf, werden immer mehr bedauernswerte Tiere nach kurzer Zeit als Wegwerfware enden. Die Tierleichen liegen dann oftmals am Straßenrand und/oder als überfahrene Fellflecken platt gefahren auf den Fahrbahnen. 
 

Wer da ein Tier kauft- und sei es nur aus Mitleid -  unterstützt das Elend und verhilft diesen Leuten zu fetten Profiten.

 


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Jagdhunde


Quelle: www.Greyhoundprotection.de
Quelle: www.Greyhoundprotection.de
Quelle: www.Greyhoundprotection.de
Quelle: www.Greyhoundprotection.de

Jagdhunde werden meist nur für die Jagd gezüchtet. Sie werden in dunklen Verließen gehalten, meist ohne Futter, ohne Zuwendung wochenlang bis zur Jagdsaison. In der Zwischenzeit sind viele verhungert oder wurden von den anderen tot gebissen, welche sich vor Hunger von ihnen ernähren. Nur die stärksten überleben und sind dann durch den Hunger getrieben, zum Jagen bereit und tauglich. Wenn die Jagdsaison jedoch vorbei ist, werden sie von den Jägern noch heute oft aus Tradition erhängt. Dabei berühren ihre Hinterläufe etwas den Boden, damit der qualvolle Kampf auch lange genug dauert… bis sie endlich vom Tod erlöst werden.   

 

Eine weitere gebräuchliche Art den Hund zu töten ist es z.B., ihn im Kofferraum des Autos (der Hund weiß dann nicht wo er hinkommt) zu transportieren, und ihn in einer komplett fremden Gegend auszusetzen. Nun - und es fällt mir schwer das zu schreiben - wenn nun der treue Hund dem Auto folgt, was er in der Regel tut, dann hält der Jäger noch einmal an und bricht dem Hund ein Bein, oder auch mehrere, damit der Hund nicht folgen kann.    

 

Eine andere Art der Hundetötung ist, sie zu Tode zu laufen. Wenn sie mehr als 6 Stunden täglich bis zur Leistungsgrenze rennen, "explodiert" der Hund, seine Lungen zerplatzen irgendwann und der Hund stirbt. Ein "guter" Hund rennt, bis seine Lungen platzen. Ein "dreckiger" Hund hört auf zu rennen und erwartet sein nächstes Schicksal. 

 

Wir möchten nicht verschweigen dass es mittlerweile auch mehr und mehr spanische Jäger gibt, die Ihre erfolglosen Hunde nicht mehr aufhängen oder aussetzen sondern in Tierheimen abgeben. Dieses ist vor allem ein Verdienst der Tierschützer vor Ort, die immer wieder versuchen, kraftraubende Überzeugungsarbeit zu leisten !

 


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Haus-, Hof-, Ketten-, und Familienhunde


Quelle: www.tierschutz-spanien.de
Quelle: www.tierschutz-spanien.de
Quelle: www.tiervermittlung.org

Anfangs noch klein und niedlich, gekauft im Zooladen oder direkt vom „Züchter“, als Familienhunde, Hof oder Kettenhunde. Nur die wenigsten leben unter tierwürdigen Bedingungen. Viele fristen Ihr Dasein jahrelang an einer Kette oder in viel zu kleinen „Zwingern“. Oftmals ohne auch nur einmal davon los oder herauszukommen, spielen zu können, Zuneigung zu erfahren. Die einzige Zuneigung die sie oft kennen sind Schläge von ihren Besitzern. Viele Tierschützer versuchen dagegen vorzugehen. Oftmals ohne Erfolg, da das Tierschutzgesetz keine genaue artgerechte Haltung der Tiere vorschreibt.

Es wurden leider schon viele Hunde gefunden denen das Halsband in den Hals eingewachsen war, da es die Besitzer nicht für nötig befanden ihnen das Halsband auch nur einmal im Leben zu lockern, bzw. größer zu stellen.  

Andere werden tot geprügelt, in die Tötungsstationen gebracht oder ausgesetzt wenn sie nicht mehr gewollt sind und die Menschen ihnen überdrüssig sind. Viele Menschen kaufen sich dann einfach einen neuen Welpen, bis auch dieser zu groß ist oder ihnen zur „Last“ wird.

 


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Windhunde für Hunderennen


Quelle: www.galgogreyhound-cruelty.de
Quelle: www.galgogreyhound-cruelty.de
Quelle: www.galgogreyhound-cruelty.de - Anschließender Verkauf an Versuchslaboratorien
Quelle: www.galgogreyhound-cruelty.de

Hunderennen kommerzieller Art finden weltweit statt. Auch in Deutschland gab es immer wieder Versuche das Wettgesetz zu liberalisieren, jedoch ist bis heute eine Legalisierung in weiter Ferne.

Galgos und Greyhounds sind spanische Windhunde. Durch ihre Tapferkeit und ihre elegante Fortbewegung gelten sie als Könige unter den Hunden. In vergangenen Jahrhunderten war es ein Privileg des Adels, Tiere dieser Art zu besitzen. Sie wurden als Jagdhunde eingesetzt und für ihre Verdienste mit guter Pflege und viel Liebe entlohnt. Doch der Umgang mit den ehemaligen Jagdhunden hat sich gewandelt.

Nicht mehr wohlhabende Gutsbesitzer leisten sich die teuren Tiere, sondern profitgierige Spanier schaffen sich Windhunde an. Denn mit den ehemaligen Jagdhunden lässt sich in kommerziellen Hunderennen Geld machen. Tierzüchter in England und Irland exportieren jedes Jahr über 60 000 für die Rennen gezüchtete Galgos nach Spanien. Schon hier findet eine erste Selektion statt. Nach Schätzungen des österreichischen Tierhilfswerkes töten die Züchter ein Viertel aller Welpen, die sich als ungeeignet erweisen. Die Überlebenden kommen nach Spanien, wo sie sofort auf ihr Leben als Rennhund vorbereitet werden –- eine lebensfeindliche Existenz. Die Tiere verbringen bis zu 20 Stunden täglich in zementierten Boxen, die zu klein sind, als dass ein Hund darin ausgestreckt liegen kann. Werden zwei Hunde in die selbe Box gesteckt, bekommen sie Maulkörbe angelegt, damit sie sich nicht gegenseitig anfallen und verletzen.

Während der Rennen ignorieren die Besitzer die Verletzungen ihrer Tiere. Da Tierärzte Geld kosten, betäubt eine Cortisonspritze während der kurzen Zeit den Schmerz, Dopingmittel ermöglichen mehrere Einsätze in wenigen Stunden. Ist ein Hund zu alt oder seine Verletzungen zu schwer, sortiert sein Besitzer ihn aus. Das bedeutet im besten Fall, dass er das Tier erhängt. Doch meistens sterben die Galgos einen weitaus qualvolleren Tod. Da die Hundebesitzer es als Schande empfinden, wenn ihr Tier verliert, fügen sie ihm möglichst große Schmerzen zu, um ihren Stolz gegenüber den anderen Besitzern zu wahren. Viele lassen ihre Tiere im Wald, angebunden und ohne Wasser zurück. Andere knüpfen sie so auf, dass sie gerade noch mit ihren Beinen den Boden berühren und so mehrere Stunden ausharren, bevor sie sterben.

Erwischen Hundefänger die ausgesetzten Tiere, landen sie zunächst in einer Auffangstation. Holt niemand sie ab, sterben sie nach 14 Tagen den Tod durch Vergasung mit Kohlenstoffmonoxid. Nur rund zwei Prozent aller Rennhunde finden im Alter ein Zuhause. Bei der Jagd verwendeten Hunden droht übrigens das gleiche Schicksal, wenn sie nach Ansicht ihrer Besitzer nicht mehr tauglich sind.

Mittlerweile wurde zum Glück die letzte Hunderennbahn in Spanien geschlossen (leider nicht aus Einsicht der Menschen, sondern aus Geldschulden). Was übrig bleibt sind rund 700 Tiere die nun auf ihr Schicksal warten. Nur wenige haben bisher ein liebevolles Zuhause gefunden. Viele sitzen in den Tötungsstationen oder wurden und werden anders entsorgt.

 


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Tötungsstationen - „Perreras“


unser Theo in Cadiz.
Mina in Bilbao.

Etwa 20.000 Hunde werden jährlich in sogenannten „Perreras" getötet. Denn Perreras sind keine Tierheime, sondern Tötungsstationen, in denen Hundefänger oder die eigenen Besitzer die Tiere abliefern. Melden sich die Besitzer von eingefangenen Hunden nach drei Wochen nicht, werden die Tiere getötet! Hunde, für deren Tod ihr Besitzer bereits gezahlt hat, werden meist sofort getötet oder spätestens dann sobald es organisatorisch passt, heisst, es sich von der Menge her lohnt. Nach drei Wochen wenig artgerechter Haltung, werden dann oft regelrechte Massentötungen durchgeführt. Aber nicht wie in Deutschland, durch sanftes Einschlafen, sondern oft qualvoll durch Gift und Gas. Dabei interessiert es niemanden, ob es süße Welpen, gesunde erwachsene Hunde oder ältere Tiere sind und auch Rassehunde sind oft unter den Getöteten.

Diese Tötungsstationen sind entweder staatlich, also von den Behörden geleitet oder aber auch von privaten Investoren, die mit diesen armen Kreaturen auch noch Geld verdienen, denn die Gemeinde zahlt für jeden Hund eine sogenannte „Kopfprämie". Mittlerweile gibt es Perreras, die unter dem Druck örtlicher Tierschützer mit europaweiter, insbesondere auch deutscher Unterstützung, nicht nach 21 Tagen automatisch töten. Wegen der längeren Aufenthaltsdauer in diesen Perreras haben die Hunde eine größere Chance gerettet und vermittelt zu werden, aber irgendwann sind auch die Kapazitäten einer solchen Perrera erschöpft und dann beginnt wieder das Töten und die ersten die dran glauben müssen, sind meist große Hunde, ältere, kranke oder auch Welpen.

Die Perreras sind also absolut nicht mit unseren deutschen Tierheimen zu vergleichen! In Deutschland gibt es von den Gemeinden Pflegegeld für jeden eingelieferten Hunde. In Spanien gibt es nur Geld für einen Hundekadaver! Die gängige Praxis ist: Die Tötungen beginnen spätestens, sobald die Perrera voll ist!!! Zum Glück wurden mittlerweile einige Tötungsstationen in die Hände von Tierschutzvereinen gegeben. Dort finden keine Tötungen mehr statt. Verschiedene Vereine oder engagierte Privatleute haben auch neue Tierheime aufgebaut, die meist weit außerhalb von Touristengebieten liegen. Diese Auffangstationen finanzieren sich meist allein durch Spenden und durch die Vielzahl an ausgesetzten und vernachlässigten Hunden reicht der Platz meist nicht aus. Viele Hunde landen immer noch in den Perreras und werden sinnlos aus dem Leben gerissen!

Wir möchten nicht länger zusehen, wie unschuldige Tiere, die durch die Dummheit mancher Menschen in den Tötungen gelandet sind, leiden müssen und auf grausamste Art sterben. Deshalb holen wir Hunde aus Tötungsstationen wie Cadiz und Bilbao nach Deutschland.

 


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Aktuelles:

Lange hat es gedauert und mich erreichten schon ein paar "Beschwerden" zur Aktualität mein...
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