Raumlos irren die Gedanken umher
-unerreichbar-
Atemlos rennst du hinterher
-hoffnungslos-
Wie schwarzes Wasser rauscht die Zeit vorbei
sie reißt dich mit
lässt dich fallen
ich brenne, zerreiß mich, geh weiter
Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im "Morgen" finden wir uns nicht
Liebe - lange - ewig Lüge - einsam,
aber nicht allein
Trümmer - alles selbst zerstört
zuviel riskiert
Lebenslanges sich neu erfinden
schreiend, jedoch ungehört
der Spiegel brennt, alle Seiten...
-du siehst dich-
alles so verkehrt
Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im "Morgen" finden wir uns nicht
Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im "Morgen" finden wir uns nicht
...sie ist der Untergang für mich
...ein "Morgen" gibt es nicht
Die Wirklichkeit
Sie ist der Untergang für mich
Vergib der Zeit
Im "Morgen" finden wir uns nicht.
Nach oben
Ich bin getaucht im stillen See
Und habe nicht um Rat gefragt
Dabei wird mir wohl jetzt erst klar
So tief hat' ich's noch nie gewagt
Erst ruhig und sanft, so eisig kalt,
Dann von der Strömung hart erfasst
Die Angst die mich begleitet
Ergreift mich nun in wilder Hast
In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein
Der Atem wie Gedankenblasen
Steigt er auf und mischt sich nun
Mit jenem Unsichtbaren
Das all unser Tun verschlingt
Und ohne Sinn für jedes Ziel
Die Kraft auf falschem Weg verzehrt
Der Hoffnung alles anvertraut
Bin ich ans Licht zurückgekehrt
In der Tiefe Deiner Träume will ich wieder bei Dir sein
Und der Wind trägt mich fort, immer weiter
Die Uhren stehen still, nur das Licht
vergeht.
Und der Wind trägt mich fort, immer weiter
Die Uhren stehen still, nur das Licht
vergeht.
Und der Wind trägt mich fort, immer weiter ...weiter
Die Uhren stehen still, nur das Licht
vergeht.
Nach oben
Ich bin heimlich umgekehrt
Ganz unversehrt ging ich zurück
Ich schlich, verraten?
Ein Teil von Dir war noch zu spüren
Du warst schon weg
Nur blauer Nebel und Deine Angst bei mir
Das Ende einer langen Reise, die hier beginnt
Kannst Du verzeihen
Ich treib' die Sehnsucht vor mir her
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen
Das Rauschen der Blätter
Ganz plötzlich geht die Tür
Du siehst durch mich hindurch
Und stehst ganz nah vor mir
In Deinen Augen seh' ich Furcht
Deine Angst vor Dir
Den Anfang einer langen Reise, die hier zu Ende geht
Kannst Du verzeihen
Ich treib' die Sehnsucht vor mir her
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen.
Und ich dräng' Deinen Geist zum Träumen
An diesem Ort
Wo mir das Wissen den Glauben nahm.
Kannst Du verzeihen
Ich treib' die Sehnsucht vor mir her.
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen.
Kannst Du verzeihen
Ich treib' die Sehnsucht vor mir her.
Kannst Du vergeben
Und der Wind schreit Deinen Namen
.... in die Nacht.
Nach oben
Du wirfst keinen Schatten, Dein Gesicht ist stumm
Und das Sonnenlicht bleibt kalt um Dich herum
Hörst Du noch die Stimme, die Deinen Namen ruft
Bist Du ihr gefolgt, ans Ende Deiner Kraft
Kannst Du mich hier sehen, ich halte Deine Hand
Doch Du blickst apathisch, dicht an mir vorbei
Wirst Du jemals wieder den schwarzen Himmel sehen
Und wir ertrinken in uns selbst ...
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt - in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was wär' meine Welt denn ohne Dich
Kannst Du Dich erinnern, wie wir den Abgrund sahen
Nur einen Schritt entfernt, von Leid befreit zu sein
Deine Kräfte schwinden, ein letzter Blick zu Dir
Und es bleibt nur noch Dein Bild in mir ...
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Und jede Bewegung wird erstickt - in Deinem Kopf, in meinem Kopf
Und alles ist Licht und alles wird nichtig, unwirklich und klein
Was zählt eine Welt denn ohne Dich.
Nach oben
Der Regen in mir ertränkt das leere Herz
Ein Vakuum, das nicht mehr pulsiert und nicht mehr schmerzt
Nächtelang bin ich schreiend aufgewacht
Nur die Wahrheit bleibt verbannt,
Verborgen in Deiner Ewigkeit
Dein letztes Wort zu mir verklingt in meinem Kopf
Doch Dein Blick hat mehr gesagt,
Als jedes Wort es wohl vermag
Kein Wiederkehren
Um unerträglich frei zu sein
Meine Tränen sind verbrannt,
Verloren in Deiner Ewigkeit
Siamesische Einsamkeit
Zu tief gefallen
Und doch kein Stück bewegt
Und schon viel zu weit entfernt,
Gestorben in Deiner Ewigkeit
Siamesische
Einsamkeit
Nach oben
Ein kurzer Glanz in deinem Lächeln
Ein Augenblick
zu kurz um alles auszusprechen
Und Worte geben nichts zurück
Dein Duft wird auf mich warten
falls ich zurückkehren kann
vergiss nicht, einzuatmen
nur dann und wann
Und schon seh' ich dich verschwinden
als hätt' ich dich nie gekannt
Können Jahre überwinden, was geschah?
Kannst du die Sterne sehen
Brennt der Himmel nur für dich
Kannst du durch's Feuer gehen
und die Glut verbennt dich nicht
Noch spür' ich deine warmen Hände
zum letzten Mal
Unaufhaltsam bricht am Ende
was unser Leben war
Dein Duft hat wohl auf mich gewartet
doch die Sinne sind zu taub
Was haben wir erwartet
zum Abschied reich' ich dir die Tränen
Als Erinnerung an mich
Und das Blut in meinen Venen gefriert
Kannst du die Sterne sehen
brennt der Himmel nur für dich
Kannst du durch's Feuer gehen
und die Glut verbrennt dich nicht
Kannst du der Welt vergeben
wirst du jemals glücklich sein
Lebst du ein neues Leben
oder ist es dir zu klein.
Nach oben
Die Stille
Ihr Sog zieht uns in die Unendlichkeit
Wir treiben nach unten
Du siehst mich nicht, der Sinn versagt
Keine Schatten
Geborgenheit erscheint zu weit entfernt
Wie wehrlos man wird
Wenn nichts mehr ist, wie es war
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir ertrinken unter Eis
Kein Weg mehr nach oben
Wenn man nicht mehr weiß, wo unten ist
Dein Körper
Entgleitet langsam meinem Arm
Getrennt und bewusstlos treiben wir an uns vorbei
Die Kälte
Verwandelt uns in Ewigkeit
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir ertrinken unter Eis
Kein Licht mehr, kein Weg mehr
Kein Licht mehr, kein Weg mehr
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir ertrinken unter Eis
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir versinken in ihr
Wir vergessen die Zeit - wenn wir fallen -
Wir ertrinken unter Eis.
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