Gib mir die Kraft das durchzuhalten,
gib mir den Mut weiterzugehen,
gib mir die Hoffnung in der tiefsten Nacht,
den nächsten Tag zu sehn.
Gib mir den Mut mich aufzulehnen,
mir meine Liebe zu bewahren,
gib mir die Stimme in der Stille,
die Wahrheit laut zu sagen.
Gib mir den Blick all das zu sehn,
was täglich um mich herum geschieht,
gib mir Verstand es zu verstehen,
gib mir die Kraft das aufzuhalten,
was uns so unaufhaltsam scheint.
Gib mir die Wärme in der kalten Zeit,
laß mich nicht erfrieren.
Gib mir die Kraft nie aufzugeben,
trotz all der Dummheit Ignoranz,
gib mir den Mut zurück zum Leben,
laß mich nie resignieren,
gib mir die Zeit den Weg zu gehen,
auch wenn er lang und steinig ist.
Gib mir die kraft es durchzustehen,
doch laß mich niemals den Verstand verlieren,
laß mich niemals Kinder schlagen,
laß mich niemals eine Waffe führen,
laß mich immer und zu jeder Zeit alles hinter fragen.
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Ohne Dich waren die Betten eine Nummer zu groß
und am Ende versackte ich in manchem Schoß,
was da wirklich ablief, wurde mir viel zu spät klar,
vielleicht tröstet es dich das wie du keine war.
Denn das Gold deiner Haare wenn die Sonne versinkt,
und der Blick deiner Augen wenn sie ganz ungeschminkt,
das Gefühl wenn du mich vor dem Schlafengehen küsst
und dein lächeln am morgen ich hab alles vermißt.
Ich war an dem Punkt das es mit dir nicht ging,
doch ohne dich gab das alles irgendwie auch keinen Sinn,
vielleicht hab ich ja auch nur vorm alleine sein schiß,
ich hab dich jede Sekunde ein Stückchen mehr noch vermißt.
Das Gefühl wenn du mich vor dem schlafen gehen küsst,
und dein lächeln am morgen, ....
Mein Herz war nur noch ne Pumpe doch jetzt ist es saniert,
manchmal muß man sich ändern bevor man alles verliert,
ich werd von dir nicht verlangen das du alles vergißt,
für mich zählt nur das eine ich hab dich immer vermißt.
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Immer nur leben, nur leben,
keinen einzigen Tag vergeben,
alles genießen jeden Atemzug
und ganz genau zu wissen,
es ist noch lange nicht genug.
Immer nur leben, nur leben,
nicht oben nicht unten nur daneben.
Nur ne Wiese und ne Flasche Wein
und du an meiner Seite,
wirst mein größter Luxus sein.
Solange ich dich hab,
hab ich noch Liebe.
Solange ich dich hab,
hab ich noch Mut.
Mit dir den Horizont verschieben,
ich hab ja dich und das tut mehr als gut.
Immer nur leben, nur leben,
sich dem Augenblick ergeben,
jeden Tag so als ob's der letzte wäre,
wie die Falken frei am Himmel, wieder viel freie mehr.
Jede Sekunde wird zur Stunde jeder Tag zur Ewigkeit,
hmmm........ wenn du bei mir bist verschwindet selbst die Zeit.
Ich spüre nur Wind in meinen Haaren
und den Regen auf der Haut,
oh wenn du bei mir bist,
mir lächelnd in die Augen schaust.
Immer nur leben, nur leben,
keinen einzigen Tag vergeben,
alles genießen jeden Atemzug
und ganz genau zu wissen,
es ist noch lange nicht genug.
Und ganz genau zu wissen,
es ist noch lange nicht genug.
Nach oben
Vor nem halben Jahr kamst du durch diese Tür
und auf einmal war es da das zärtliche Gefühl!
Eine Ameisenarmee rannte über meine Haut.
Deine Gesten und dein Lachen waren mir irgendwie vertraut.
Mal bist mir ganz nah,
mal bist du auf der Flucht,
mal steh ich auf dem Berg mal fall ich in die Schlucht,
ich hab dir so viel zu sagen und wenn du dann vor mir stehst,
find ich alles so daneben ,
doch ich hoffe du verstehst:
Sie sind dir meine Tränen,
alles was ich hab kleine Seen,
spring doch rein du wirst sehn,
das Wasser ist nicht tief du kannst drin stehen.
Manchmal nehm ich dich behutsam in den Arm,
es trifft mich wenn du weinst und freut mich wenn du lachst.
Doch ich will dich nicht besitzen will dich nicht für mich allein,
denn zur Liebe gehört Freiheit und das ist es was ich mein.
Sie sind dir meine Tränen,
alles was ich hab kleine Seen,
spring doch rein du wirst sehn,
das Wasser ist nicht tief du kannst drin stehen.
Langsam ist es Zeit,
ich glaub ich hab die Kraft,
es anders zu versuchen,
ich hab so viel falsch gemacht,
denn durch dich hab ich gemerkt,
wieviel ich noch fühlen kann
und dann wollt ich dir noch sagen,
das ich auch was für dich hab:
Sie sind dir meine Tränen,
alles was ich hab kleine Seen spring doch rein,
du wirst sehn das Wasser ist nicht tief,
du kannst drin stehen.
Sie sind dir meine Tränen,
alles was ich hab kleine Seen spring doch rein,
du wirst sehn das Wasser ist nicht tief,
du kannst drin stehen.
Sie sind dir...........kleine Seen............!
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Weißt Du noch, wie wir zwei uns damals trafen
Lust auf Lust wo wir gingen, wo wir standen,
Nacht für Nacht haben wir uns bis zum nächsten Tag geliebt.
Jedes Mal haben wir uns da geschworen
ohne Dich wär jeder Tag verloren,
ist alles Quatsch, wir sehen doch, was uns davon übrig blieb.
Woran – sind wir bloß kaputt gegangen,
wofür – hab ich Dich so geliebt,
wohin – ist Dein Gefühl gegangen,
womit hat das angefangen, und was willst Du noch von mir.
Du kommst und du gehst,
gleich wenn Du gekommen bist
und ich, ich weiß nicht, wie ich wieder zu mir komm‘.
Du kommst und du gehst,
du gehst zu weit, weil du vergißt
Ich will nicht nur Deine Nacht (ich will nicht nur Deine Nacht)
Ich will auch Deinen Tag !
Weißt du noch, was wir füreinander fühlten,
wie wir zwei uns damals in die Kissen wühlten,
um hinterher Arm in Arm in tiefen Schlaf zu fallen.
Kann es sein, daß wir daraus nie erwachten,
daß wir uns nie darum Gedanken machten,
ob dieser Traum wenn’s hell wird wie ‘ne Seifenblase platzt.
Warum – geht’s zwischen uns nur ineinander,
wieso – verstehen wir uns nur nachts,
weshalb – schaffen wir’s nicht miteinander,
was wir Nacht für Nacht gewinnen verspielen wir am Tag.
Du kommst und du gehst,
gleich wenn Du gekommen bist
und ich, ich weiß nicht, wie ich wieder zu mir komm‘.
Du kommst und du gehst,
du gehst zu weit, weil du vergißt
Ich will nicht nur Deine Nacht (ich will nicht nur Deine Nacht)
Ich will auch Deinen Tag !
Will nur neben Dir erwachen und hinterher
Frühstück mit zwei Tassen auf dem Tisch.
Auch die ganz normalen Sachen
Mit Dir weinen, mit Dir lachen
wär'n schon genug für mich.
Du kommst und du gehst,
gleich wenn Du gekommen bist
und ich, ich weiß nicht, wie ich wieder zu mir komm‘.
Du kommst und du gehst,
du gehst zu weit, weil du vergißt
Ich will nicht nur Deine Nacht (ich will nicht nur Deine Nacht)
Ich will auch Deinen Tag !
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Heimweh, Fernweh, Sehnsucht,
Ich weiß nicht, was es ist
Ich weiß nicht, was es ist,
Warum fühl' ich mich so leer
Ich will mehr von Dir als das, was ich schon sah und hörte,
Verstörte Kreaturen überall,
Der Verfall schleicht voran, unaufhaltsam
Energieverschwendung, Kollektivverblendung, Wahn,
Keine Zeit, kein Raum, kein Traum,
Ich muss Dich verlieren, um meine Angst nicht mehr zu spüren,
Ich hab
Heimweh, Fernweh, Sehnsucht,
Ich weiß nicht, was es ist
Heimweh, Fernweh, Sehnsucht,
Ich weiß nicht, was es ist
Ich weiß nicht, wer ich bin,
Wo soll ich denn noch hin, ich habe Angst
Es ist tief in mir drin,
Manchmal wein ich leise, kannst Du mich verstehen,
Niemand gibt mir Antwort, wenn ich frage
Wonach darf ich mich sehnen,
Der Himmel ist nur schwarz, der Himmel ist nur leer,
Ich sehe nach oben, keine Sterne mehr,
Ich hab
Heimweh, (Heimweh), Fernweh, (Fernweh), Sehnsucht, (Sehnsucht)
Ich weiß nicht, was es ist
Ich will nur weg, ganz weit weg, ich will raus!
Warum hast Du mich geboren (Ich weiß nicht, wer ich bin)
Bevor ich da war, war ich schon verloren (Ich weiß nicht, was es ist)
Land der Henker, Niemandsland (Wo soll ich denn noch hin)
Das Paradies ist abgebrannt
Ich hab
Heimweh, Fernweh, Sehnsucht,
Ich weiß nicht, was es ist
Heimweh, (Heimweh), Fernweh, (Fernweh), Sehnsucht, (Sehnsucht)
Ich weiß nicht, was es ist
Ich will nur weg, ganz weit weg, ich will raus!
Heimweh, (Heimweh), Fernweh, (Fernweh), Sehnsucht, (Sehnsucht)
Ich weiß nicht, was es ist
Heimweh, (Heimweh), Fernweh, (Fernweh), Sehnsucht, (Sehnsucht)
Ich weiß nicht, was es ist
Ich will raus!
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Wenn’s ihm gut geht fällt ihm gar nichts ein,
wenn’s ihm schlecht geht geht’s ihm besser
und dann taucht er in sich selbst hinein – dieses stehende Gewässer.
Keine Ahnung wie das funktioniert,
wenn er singt vor all‘ den Leuten
tät er’s nicht, wär er wohl deprimiert,
doch so spart er sich den Therapeuten.
Andre nehmen Antidepressiva,
andre saufen sich die Birne weich,
und wieder andre werden immer aggressiver,
doch er verdient sich daran dumm und reich.
Seine Frau hat sich von ihm getrennt und das Haus für sich behalten,
da war er in seinem Element und begann sich zu entfalten.
Da bekamen wie von Geisterhand die Gedanken plötzlich Flügel,
und er ritt auf ihnen elegant in den Himmel ohne Zügel.
Andre nehmen Antidepressiva,
andre saufen sich die Birne weich,
und wieder andre werden immer aggressiver,
doch er verdient sich daran dumm und reich.
Als ihr Anwalt auch das Sorgerecht für den Hund und seine Söhne
für sie durchgeboxt hat ging‘s ihm schlecht, doch er fand dafür die Töne.
Und wo eben nichts als Nebel war, scheint die Sonne auf den Kummer
dieser Zustand ist ganz annehmbar und er macht daraus 'ne Nummer.
Andre nehmen Antidepressiva,
andre saufen sich die Birne weich,
und wieder andre werden immer aggressiver,
doch er verdient sich daran dumm und reich.
Nach oben
Ein Fingerschnipp von Dir genügt
Und ich renn los, besorg die
Kronjuwelen
Ich lande mit 'nem Fallschirm
Vor Deinem Haus
Heut' Nacht im Zoo laß ich
Für Dich den Affen raus
Wenn Du willst, dann schlag ich
Alle meine Platten kurz und klein
Ich höre auf zu singen und steig
Beim Naabtal Duo ein
Komm' mir in die Quere !
Geh' mir auf den Geist !
Zerreiß mein Lieblings-T-Shirt !
Hauptsache, Du weißt
Du hast mir grade noch gefehlt
Zum Glück
Ich weiß ja, daß ich übertreib
Doch glaub mir, Du wirst in
Champagner baden
Dann rubbel ich Dich trocken
Mit Seide und Samt
Stell mich vor den Kaufhof
Mit dem Wachturm in der Hand
Ich flieg mit Dir zum Mond
Und such für Dich die Ostereier
Schneide mir die Haare so wie
Herbert Grönemeyer
Also komm' mir in die Quere !
Geh' mir auf den Geist !
Zerreiß mein Lieblings-T-Shirt !
Hauptsache, Du weißt
Du hast mir grade noch gefehlt
Zum Glück
Womit hab ich Dich bloß verdient
Gerade noch gefehlt zum Glück
Das ist fast schon ein Wunder
Das es sowas heut' noch gibt
Sowas wie Du, das hat mir
Gerade noch gefehlt zum Glück
Was soll ich Dir noch sagen, Du
Verstehst mich ohnehin
Du kamst immer gerad' von da
Wohin ich gerade ging
Also komm' mir in die Quere !
Geh' mir auf den Geist !
Zerreiß mein Lieblings-T-Shirt !
Hauptsache, Du weißt
Du hast mir grade noch gefehlt
Zum Glück
Womit hab ich Dich bloß verdient
Gerade noch gefehlt zum Glück
Das ist fast schon ein Wunder
Das es sowas heut' noch gibt
Sowas wie Du, das hat mir
Gerade noch gefehlt zum Glück
Du hast mir grade noch gefehlt
Zum Glück
Womit hab ich Dich bloß verdient
Gerade noch gefehlt zum Glück
Das ist fast schon ein Wunder
Das es sowas heut' noch gibt
Sowas wie Du, das hat mir
Gerade noch gefehlt zum Glück.
Nach oben
Fühl mich erschlagen von dem Tag
der nicht mal angefangen hat
Das Frühstück steht da, wie verlor'n
Nicht angerührt und Du bist durch die Tür
Spür die Tränen im Gesicht
Laß es kommen, wehr mich nicht
In mir drinn ist es so leer
Warum ist ein leerer Kopf so schwer?
Und der Traum, mit Dir alt zu werden
scheint tausgeträumt
Schmilzt wie Butter in der Sonne
Und der Tisch wird abgeräumt
Es tut weh - wie beim ersten Mal
Es tut weh - einfach jedesmal
Es tut weh - heut ein bischen mehr
weil ich weiß; alle Tränen der Welt
und Versprechungen, die man eh nicht hält
bringen Dich nicht mehr her
Wir wollten alles und noch mehr
Doch daß es so zu Ende geht
so ganz gewöhnlich - tut am meisten weh
Du stehst vor mir und fragst mich:
"Wie, wie heilt man Gefühlslegasthenie?"
Ich weiß nicht mal wie man das schreibt
Und sage nur: "Es tut mir leid!"
Und die Tür fällt in's Schloß und all die Jahre sind um
Das ging alles viel zu schnell
Ich weiß nicht mal genau warum
Es tut ...
Nach oben
Blätterst in den alten Zeiten
Und die Bilder sind vergilbt
Knaben, die auf Tigern reiten
Zarte Hände, kleines Herz
Und Blicke so wild
Standen vor verschlossenen Türen
Doch wir brachen alle auf
Mit dem Traum in unserem Herzen
Und den Beinen, viel zu kurz
Den Regenbogen rauf
Gingen ein Stück gemeinsam
Suchten das große Glück
Mitten durch's Leben und wieder zurück
Gingen ein Stück gemeinsam
Kamen sogar zum Ziel
Und das war vielleicht
Schon ein Schritt zuviel
Hab an Dir vieles nicht begriffen
War'n uns so nah und dann so fremd
Warst wie ein Holzkopf, ungeschliffen
Pinocchio im Seidenhemd, wie eingeklemmt
Immer rastlos auf der Suche
Denn wenn schon leben, dann extrem
Und auch ins kalte Wasser springen
Denn ein Holzkopf, so wie Du
Kann nie untergehen
Gingen ein Stück gemeinsam
Suchten das große Glück
Mitten durch's Leben und wieder zurück
Gingen ein Stück gemeinsam
Kamen sogar zum Ziel
Doch das war vielleicht
Schon ein Schritt zuviel
Wir flogen rauf und fielen runter
Einer weich und einer hart
Denn als Du dachtest, da scheint die Sonne
War's nur 'ne durchgemachte Nacht
Du sprangst hinein ins kalte Wasser
Ich hielt Dich nicht davon ab
Dachte, ich könnt dadurch gewinnen
Obwohl ich was verloren hab
Gingen ein Stück gemeinsam
Suchten das große Glück
Mitten durch's Leben und wieder zurück
Gingen ein Stück gemeinsam
Kamen sogar zum Ziel
Doch das war vielleicht
Schon ein Schritt zuviel
Gingen ein Stück gemeinsam
Suchten das große Glück
Mitten durch's Leben und wieder zurück
Gingen ein Stück gemeinsam
Kamen sogar zum Ziel
Doch das war vielleicht
Schon ein Schritt zuviel
Nach oben
Die Tage werden kürzer
und die Zeit läuft mir davon
Ich zähl schon die Sekunden
die ich nie zurückbekomm
Und die einsamen Nächte, wo
absolut nichts läuft
Wo selbst die große Liebe sich
hemmungslos besäuft
Wo mittlerweile jede große Illusion
geplatzt ist wie ein ganz
normaler Luftballon... Komm und
Halt mich fest
Ich will da nicht hinunterfall'n...
Die Herzen sind noch härter als
Marmor, Stein und Stahl
Die, die noch schlagen, schlägt man
wie die Wälder alle kahl
Wir machten uns're Schwäche
mal zu uns'rer Kraft
und dachten jahrelang so hätten wir's
geschafft
Doch jetzt fühl ich mich wehrlos
mit dem Rücken an der wand
Alles, was ich brauche
ist nur Deine Hand... Komm und
Halt mich fest
Ich will da nicht hinunterfall'n...
Nach oben
Keine Zeit zu
weinen
Keine Zeit an uns zu denken
Und nicht mal Zeit für einen Traum
Keine Götter, die uns lenken
Und keine neu Welt im Raum
Du kannst es in die Ecke kehren
Versenk es tief im Ozean
Doch kannst Dich nie dagegen wehren
Denn es kommt zurück, weil man
es nicht verbergen kann
Kannst in die Biebel Dich vertiefen
Und kannst in die Wüste gehen
Du kannst Dich in Dir selbst verkriechen
Und vermeiden, hinzusehen
Ob Du wartest auf das Ende
Ob Du arbeitest daran
Verbind mir Augen, Mund und Hände
Aber glaube besser dran, daßman es
Nie verbergen kann
Das ist keine Zeit zu weinen
Dafür ist es schon zu spät
Die Dinge sind nicht was sie scheinen
Wir ernten nur, was wir gesät
Es ist schwer sich zu behaupten
Nackt und schutzlos im Orkan
So weit weg von dem,
an was wir glaubten
Doch glaubten immer fest daran
Daß man soviel verbergen kann.
Nach oben
Er liegt wach im Bett und das Fenster ist auf,
dumpf fliegt der Lärm von der Straße herauf,
und dumpf ist das Echo aus seinem Bauch,
sein Herz ist wie die Wüste - heiß und leer.
Er schaut auf die Uhr, ob es Zeit ist zu gehen,
springt in seine Klamotten, trinkt den Kaffee im stehen,
rennt aus seinen vier Wänden, um dem Licht zu entgehen,
denn er glaubt, da draußen gäb es soviel mehr.
Er läßt sich fallen in den tiefen Rausch der Sinne
alles was er will steht auch für ihn bereit.
Er packt alles ein, und er schafft es nach Hause,
er kippt es auf den Boden, doch da ist nichts, was er braucht.
Mit dem Rücken an der Wand schaust Du nach vorne,
du siehst nicht doch Du spürst, was Du vermißt.
Es kommt auf Dich zu, wie ein Schrei aus der Stille,
will nur, daß der Himmel Deine Erde küßt.
Dieser Blick am Morgen, sie kenn' ihn genau,
steht vorm Spiegel und schminkt sich Farbe ins grau,
die Seele zersplittert, gut abgedeckt sticht in ihr Herz doch sie
geht drüber weg.
Jedes Lächeln zielt, jeder Blick überlegt, keine Bewegung, die
nicht was bewegt
hält sie sicher die Fäden in der Hand,
der Zerfall kühl berechnet und gebannt.
Sie läßt sich fallen in das Paradies der Lichter
tanzt bis der Boden unter den Füßen bebt,
fliegt durch die Nacht und sie landet vorm Spiegel,
die Farben sind zerlaufen und ihr Traum explodiert.
Mit dem Rücken an der Wand schaust Du nach vorne,
du siehst nicht doch Du spürst, was Du vermißt.
Es kommt auf Dich zu, wie ein Schrei aus der Stille,
will nur, daß der Himmel Deine Erde küßt.
Nach oben
Draußen türmt der Schnee sich auf am Straßenrand
Was 'ne gottverlassene Gegend in 'nem gottverlassenem Land
Ich zähle nicht die Stunden
die wir zwei schon unterwegs
Ich höre nur den Motor und den Wind
Ab und zu dreht sie sich rum
Ob sie wohl träumt?
Ich hab ein komisches Gefühl
Hab ich die Ausfahrt schon versäumt?
Ich glaub ich werde müde
Oder ist der Weg nur viel zu weit?
Noch ein Tag, noch ein Jahr
Und die ganzen Kilometer
Ich fahre durch die Gegend
und denk ich würde stehen
Noch ein Tag, noch ein Jahr
und wir leben nur für später
Aber irgendwann gucken wir uns an
und die Luft ist raus
Draußen wird der Tag zur Nacht
der Schnee zu Eis
Die Augen fall'n mir zu
Hier drinnen wird es mir zu heiß
Ich möcht so gern nach Hause
Noch was trinken und dann
schlafen gehen...
Noch ein Tag, noch ein Jahr
Und die ganzen Kilometer
Ich fahre durch die Gegend
und denk ich würde stehen
Noch ein Tag, noch ein Jahr
und wir leben nur für später
Aber irgendwann gucken wir uns an
und die Luft ist raus
Vielleicht hab ich mich verfahren
Vielleicht mach ich mir was vor
Denn jede Stunde weiter
heißt nur eine mehr verloren
Vielleicht hab ich was vergessen
Vielleicht wußte ich niemals
wohin ich geh
Noch ein Tag, ...
Nach oben
Ich hätt nie im Leben daran gedacht,
daß es mir irgendwann mal so viel macht
Doch seit Du nicht da bist ist es furchtbar still -
es passiert auch nicht viel
Manchmal da warst Du wie ein Kind
manchmal ein richtiger Wirbelwind
doch seit Du nicht da bist ist nichts mehr hier
Und ich konnt doch soviel mit Dir
Reden und zuhör'n die ganze Ncaht
Dich riechen und spür'n, hören, wie Du lachst
Dich einfach nur halten bis früh um vier
Sowas - konnte ich nur mit Dir
Nur mit Dir
Es ist bei mir wie eine Sucht
in meiner Wohnung steckt noch Dein Geruch
und Deine Briefe in 'nem Schuhkarton
Was hab ich davon?
Ich laufe die Straße auf und ab
wo ich Dich zum erstenmal getroffen hab
schau voll Erwartung auf das Telefon
doch was bringt das schon?
Wie reden und zuhör'n die ganze Nacht
Dich riechen und spür'n, hören, wie Du lachst
Dich einfach nur halten bis früh um vier
Nur mit Dir
Nach oben
Manchmal da brauch ich nur das Meer
Da schau ich den Möwen hinterher
Steck meine Füße in den Sand
und hab die Welt in meiner Hand
Alles kommt, alles geht
wie die Ebbe und die Flut
Nicht entweder, auch nicht oder
alle beide sind sie gut
Ich hab Zeit zu verstehen
wie einfach alles ist
Ruhe, zu sehen
wie schnell man es vergißt
Manchmal dauert es lang
bis man es begreift
Doch im Grunde ist alles
kinderleicht
Manchmal, da brauch ich's kompliziert
muß wissen was in der Welt passiert
Und wenn ich's dann weiß, weiß ich gar nichts mehr
Und wünsch mir die Möwen wieder her
Und ich denk mich dahin
einen kurzen Augenblick
schmeck das Salz, fühl das Wasser
da hol ich meinen Kick
Nach oben
Schweigend durch so laute Zeiten
Weil die Augen den Blick verstehen
Bis ans Ende aller Tage kann ich
Mit Dir die Wege gehen
Ganz egal, wohin sie führen, wenn Du
einfach nur bei mir bist
Durch Die tiefste Dunkelheit find ich
mit Dir den Weg zum Licht
Klar hab ich Angst - war immer so
Daß Du nicht mehr kannst - doch irgendwo
Irgendwo weiß ich, es wird schon gehen
Sonst hätten wir längst aufgegeben
Ganz normal,
wenn man in diesen Zeiten
manchmal den Mut verliert
Andere haben Glück gehabt
und gehen weiter
Warum nicht wir?
Klar hab ich Angst - war immer so
Daß Du nicht mehr kannst - doch irgendwo
Irgendwo weiß ich, es wird schon gehen
Sonst hätten wir längst aufgegeben
Ganz normal,
wenn man in diesen Zeiten
manchmal den Mut verliert
Andere haben Glück gehabt
und gehen weiter
Warum nicht wir?
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